13.09.2016 – Was mit Blockchain alles möglich wird . .

.  . z.B.: digitales Verschließen eines finanzierten Sportwagens bei Zahlungsunfähigkeit!

Bereits im November 2015!!! hatte zu Guttenberg (ehemaliger Verteidigungsminister) seinem Blockchain-Faible in einem Kommentar für das Handelsblatt mit einem besonders plastischen Beispiel Gestalt gegeben: „Angenommen, Sie kaufen sich in einigen Jahren zur Bewältigung Ihrer Midlife Crisis von einem aalglatten Autohändler einen sündhaft teuren Sportwagen und bezahlen in Raten. Ihre Scheidung wird indes teuer, und Sie können die dritte Rate nicht mehr bedienen. Sie wollen aber trotzdem im Sommer durch Italien cruisen, vielleicht sogar dort bleiben.

Bis Ihr Händler oder sein Anwalt bemerken, dass Sie bereits über alle Berge sind, würde im heutigen Jahre 2015 einige Zeit vergehen. Mit der Blockchain-Technologie könnte Ihnen aber Folgendes passieren: als Sie aufbrechen wollen, bleibt Ihr Sportwagen verschlossen. Hier hält Sie nicht nur ein klassischer Vertrag – den Sie durchaus umgehen können – oder eine dritte Partei, sondern ein digitaler Smart Contract vom Bruch des Vertrages ab. Dieser vollzieht autark und digital die einzelnen Vertragsbestandteile: Auslösen der Ratenzahlung von Ihrem Konto, aber eben auch digitales Verschließen des Sportwagens im Falle der Zahlungsunfähigkeit.“

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Ex-Star-Politiker zu Guttenberg investiert in die Blockchain

Karl-Theodor zu Guttenberg bastelt emsig an seiner zweiten Karriere. Der Ex-Kronprinz der CSU betätigt sich als Risikokapitalgeber. In einem Interview deckt der diskrete Netzwerker jetzt ein paar seiner Favoriten auf.
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Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg

Foto: © Bloomberg

Da ist er wieder: Nach der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit war es um Karl-Theodor zu Guttenberg recht still geworden. Doch in seiner zweiten Karriere als IT-Berater der EU-Kommission und als Gründungskapitalgeber kommt der ehemalige Verteidigungsminister offenbar gut voran.

Zu den Details seiner Investmentphilosophie hält sich der smarte Netzwerker vornehm zurück. Doch in einem Interview mit dem Magazin t3n, aus dem die Online-Plattform gruenderszene.de zitiert, deckte zu Guttenberg zumindest ein paar seiner Karten auf.

Schon früh habe er mit seiner in New York ansässigen Investmentfirma Spitzberg Partners LLC das Thema Blockchain für sich entdeckt. Und auch jetzt habe er ein „großes Auge“ auf spezielle Blockchain-Start-ups, die den sicheren, schnellen und vor allem kostengünstigen Transfer von Vermögenswerten und Finanzprodukten zwischen fremden Personen ermöglichen und sich anschicken, auch die Banken-IT zu revolutionieren. „Ich bin aber auch an Firmengründen aus den Bereichen Life-Science und Cyber-Security interessiert, wobei ich den Boom beim Letzterem schon im Endstadium sehe“, sagte zu Guttenberg. Neugründungen, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen, schaue er sich ebenfalls an.

Frühe Blockchain-Begeisterung
Im November vergangenen Jahres hatte zu Guttenberg seinem Blockchain-Faible in einem Kommentar für das Handelsblatt mit einem besonders plastischen Beispiel Gestalt gegeben: „Angenommen, Sie kaufen sich in einigen Jahren zur Bewältigung Ihrer Midlife Crisis von einem aalglatten Autohändler einen sündhaft teuren Sportwagen und bezahlen in Raten. Ihre Scheidung wird indes teuer, und Sie können die dritte Rate nicht mehr bedienen. Sie wollen aber trotzdem im Sommer durch Italien cruisen, vielleicht sogar dort bleiben.

Bis Ihr Händler oder sein Anwalt bemerken, dass Sie bereits über alle Berge sind, würde im heutigen Jahre 2015 einige Zeit vergehen. Mit der Blockchain-Technologie könnte Ihnen aber Folgendes passieren: als Sie aufbrechen wollen, bleibt Ihr Sportwagen verschlossen. Hier hält Sie nicht nur ein klassischer Vertrag – den Sie durchaus umgehen können – oder eine dritte Partei, sondern ein digitaler Smart Contract vom Bruch des Vertrages ab. Dieser vollzieht autark und digital die einzelnen Vertragsbestandteile: Auslösen der Ratenzahlung von Ihrem Konto, aber eben auch digitales Verschließen des Sportwagens im Falle der Zahlungsunfähigkeit.“

Quelle: fondsprofessionell.de

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