Bitcoin

Warum gibt es BitCoin

Kryptowährungen wurden besonders für den anonymen Zahlungsverkehr fernab jeder staatlichen Kontrolle oder Währungsbehörde entwickelt. Der Gedanke dahinter ist vor allem, Menschen in totalitären (diktatorisch, willkürlich) Staaten vor Übergriffen und Enteignungen zu schützen. Und genau das macht diese Währung so erfolgreich. Und Sie denken jetzt vielleicht: „Na gut, für die Leute in Uganda oder Zimbabwe ist das vielleicht ganz nett, aber brauchen wir so etwas hier wirklich?“ Bankenkrise

Bildnachweis: finanzkrise-2008.de
Denken Sie jedoch einmal an die Bankenkrise im Jahre 2008, also gar nicht so lange her. Da wurden Sparer in Zypern und Griechenland mal eben schnell enteignet, weil das Land pleite war. 

Mit Kryptowährungen, wie Bitcoins können wir uns vor Enteignungen schützen und unser Vermögen sichern…

…wie hört sich das an? Gut oder ..?

http://undwarum.com/nur-etwa-8-des-weltweit-verfuegbaren-geldes-ist-wirklich-verfuegbar/

Haben Sie sich schon einmal gefragt was passieren würde, wenn sich alle zum selben Zeitpunkt dazu entscheiden würden, ihr geliebtes Geld von der Bank abzuholen und zuhause in den Sparstrumpf oder unter das Kopfkissen zu legen?

Richtig, es würde gar nicht funktionieren.

Laut aktuellen Hochrechnungen liegt der tatsächlich auszahlbare Betrag gerade einmal bei 8%.

Wer hat ihn erfunden, den BitCoin?

«Satoshi Nakamoto», ist das Pseudonym für den Erfinder von Bitcoin, der am 31.10.20108 das grundlegende Bitcoin-Whitepaper veröffentlichte.

Whitepaper

Bildnachweis: bitcoin.de/de/bitcoin-whitepaper-deutsch

Darin hat er dargelegt, wie die digitale Währung funktioniert!

Im Mai 2016 behauptet Craig Wright, der Erfinder von Bitcoin zu sein. Er hat jedoch den Beweis dafür bis heute nicht geliefert. Neben ihm gibt es noch etliche andere Menschen die behaupten die Erfinder gewesen zu sein . . . !?

Wie entsteht ein Bit-Coin?

Durch die peer-to-peer-technologie . . .            . . . . . . . hört sich cool an – stimmt’s?                                        Bedeutet jedoch nichts anderes als -Rechner zu Rechner Verbindung.                    Denn ein BitCoin entsteht durch viele Rechner -Computerleistung- auf der ganzen Welt, die mit Hilfe von Algorithmen (nach Mustern und Zusammenhängen durchforstet und ausgewertet ) sozusagen eine Rechenaufgabe lösen, als einfaches Beispiel die Zahl 5 = 1+4 und 2+3Rechenaufgabe

Bildnachweis: Gudrun Meerle

Bedeutet, wenn einer der Computer diese Aufgabe gelöst hat – ist ein Coin hergestellt und wird in eine dezentrale Datenbank (ähnlich wie ein Kassenbuch), die Blockchain verzeichnet ….und die nächste Rechenaufgabe muß gelöst werden, für den nächsten Coin . . .

geminete Blöcke

Bildnachweis: blockchain.info/de

Zu Anfang war das natürlich einfach, aber mit jedem entstandenen Coin wird es immer schwieriger und dauert länger und länger. Deshalb konnten in den ersten Jahren nach Start des BitCoins Menschen ganz einfach über eine entsprechende Hardware Coins an ihrem PC herstellen und wurden dafür belohnt. Heute werden Coins fast nur noch in Mining-Farmen hergestellt, die sich in Ländern befinden wo die Stromkosten günstig sind und wo es kühler ist!

Wie z.B. in Island- = Genesis-Mining-Farm

Halle Genesis

Bildnachweis: Genesis Mining

Maximal wird es 21 Millionen Bitcoin geben, z.Zt. sollen es ca. 16,6 Millionen sein – jede Stunde kommen zur Zeit ca. 75 Stck – Hochrechnungen zufolge werden im Jahr 2039 alle BitCoins hergestellt sein . . !

Warenkorb-Inflation bis 2020

Bildnachweis: volksbetrug.net + Gudrun Meerle

Diese Begrenzung der Menge ist auch wieder ein großer Vorteil zu unserem Fiat-Geld, dass ja ständig nachgedruckt wird . . . wenn man aus dem Geldautomaten „Euronen“ zieht, sind es doch fast immer druckfrische, neue Scheine . . . 

. . . . ist es nicht so . . ??

Warum eigentlich Fiat-Geld . . ?

»Fiat« ist lateinisch und heißt »es werde« oder »es sei« im Sinne des berühmten Bibel-Zitats »fiat lux!« (»Es werde Licht!«). »Fiat pecunia!« oder »fiat moneta!« heißt »Es sei Geld!« Das ist nämlich genau das, was die Notenbanken sagen könnten, wenn sie ihre Druckerpressen anwerfen um neues Geld zu drucken.

Wie funktionieren Zahlungen mit BitCoin?

Bei Zahlungen mit BitCoin wird kein Drittanbieter -wie z.B. Paypal oder eine Bank- benötigt . . . wie schon eingangs erwähnt, ist es somit eben nicht möglich, dass eine Bank, ein Staat oder sonst jemand Kontrolle auf den Zahlungsverkehr ausübt und egal wohin wir BitCoin senden, die Gebühren sind minimal . . .

. . . wer von Ihnen schon einmal Geld über seine Bank in ein nicht europäisches Land überwiesen hat, der weiß welche unglaublichen Gebühren anfallen, bei einem Betrag von 500 Euro zwischen 20 bis 42 Euro je nach Bank . . . und es dauert mehrere Tage vereinzelt sogar Wochen, bis der Betrag den Empfänger erreicht!

Eine Zahlung mit Coins läuft so ab:

https://www.facebook.com/gudrun.meerle.9/videos/280722675690803/

So sind derzeit die BitCoins verteilt

Übrigens sind 96,5 Prozent aller Bitcoins in den Händen
von gerade einmal 4,11 Prozent der Nutzer.
Rund ein Prozent von ihnen verfügen sogar über
die Hälfte der Digitalmünzen.
Die restlichen 3,47 Prozent der Bitcoins
sind auf die „übrigen“ Konten der Nutzer verteilt,
die ganze 95,89 Prozent der Community ausmachen.

 

Kursentwicklung

Bildnachweis: Gudrun Meerle

http://gudrunmeerle.de/welt-ohne-banken

Hier geht’s zur Übersicht aller öffentlich gehandelter Coins:

https://coinmarketcap.com/

 

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