Archiv der Kategorie: HODL

06.08.2019 – Atronocom News

Im heutigen Kryptomarkt konkurrieren Blockchain-Netzwerke miteinander, um die schnellsten Transaktionsgeschwindigkeiten zu erzielen.

Die Transaktionsgeschwindigkeiten können beurteilt werden, indem man die Zeit bestimmt, die benötigt wird, um von einer Wallet zur anderen zu gelangen, oder indem man herausfindet, wie viele Transaktionen pro Sekunde (tps) das Netzwerk produzieren kann.

Eines der erklärten Ziele der Kryptobewegung war es, die Wartezeit für Transaktionen zu verkürzen. Leider wurde dieses Problem durch die großen Kryptowährungen nicht zufriedenstellend gelöst.

Aktuelle Krypto-Transaktionsgeschwindigkeiten:
Bitcoin: 66 min
Bitcoin Cash: 58 Minuten
Litecoin: 17 Minuten
Dash 15 min
Ethereum: 2 Minuten
XRP: 4 Sekunden

ATRONOCOM hat das Ziel, auch die schnellste Transaktionsgeschwindigkeit zu erreichen. Im Moment beträgt die Transaktionsgeschwindigkeit 0,027 Sekunden.

Mit der ADRACHA Blockchain wurde ein neuer Weg eingeschlagen, der durch die individuelle private Blockchain im Hauptbuch ein Volumen von mehreren Millionen Transaktionen gleichzeitig bewältigt und dieses Ledger stufenlos skalierbar macht.

Übersetzt mit DeepL.com/Translator

05.08.2019 – Krypto-Markt zeigt sich sehr positiv

Stand: 05.08.2019 um 09.00 Uhr

Krypto-Markt zeigt sich sehr positiv . . .

. . . die bekanntesten Kryptowährungen konnten in den letzen 7 Tagen zulegen.

Am stärksten nahm Bitcoin mit ca. 27% zu. Der Kurs notiert nun bei 10.846,22 Euro.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Ethereum. Hier ging es auf einen Kurs von 208,32 Euro.

Litecoin konnte um ca. 10% zulegen und zeigt heute einen Kurs von 88,18 Euro.

In der letzten Woche ging es für Ripple (XRP) ebenfalls nach oben. Nach einer Zunahme von ca. 3% steht der Kurs nun bei ca. 0,29 Euro.

Gespannt darf man sein, wann die extreme Schwäche der Altcoins beendet wird.

Zwar konnten sie im Zuge des Bitcoinanstiegs auch zulegen.

Nach ein paar Tagen relativer Stärke verloren sie aber seit der Vorwoche gegenüber dem Bitcoin :
12 % (Ethereum),
22 % (Ripple) und
25 % (Litecoin)

24.07.2019 – Kommt die Rückkehr der Altcoins?

Die sogenannten Altcoins haben sich zuletzt stabilisiert und konnten im Wochenvergleich gegenüber dem Bitcoin sogar wieder zulegen.

Ein Blick auf die Tabelle von coinmarketcap unten zeigt, dass die meisten Altcoins der Top20 -nach der sehr schlechten Entwicklung seit Mitte Mai- im Wochenvergleich erstmals wieder deutlich besser als der Bitcoin performten.

Die Frage ist, ob diese Entwicklung nachhaltig bleibt.

Die lange vernachlässigten Ripple (XRP) zeigen wieder Stärke und auch Litecoin (LTC) könnte in diesem Monat vor dem Halving im August überproportional zulegen.

Ethereum (ETH) hingegen war einer der wenigen Coins, die in den letzten sieben Tagen gegenüber dem Bitcoin schwächer waren.

Im weiteren Verlauf des Jahres könnte sich das ändern, spätestens wenn das Update 2.0 am 3. Januar 2020 kommt..!

Anmerkung für Masternode-Pool-Inhaber:
Diese Entwicklung wäre ausgesprochen gut, weil die Gewinne aus den Nodes (welche ja alle Altcoins sind) kontinuierlich steigen würden!

Quelle: Rückkehr der Altcoins – boerse-online.de/nachrichten/devisen/haengen-ripple-litecoin-und-co-den-bitcoin-ab-1028371629

Quelle: eth 2.0 – nau.ch/news/wirtschaft/kryptowahrung-ethereum-20-soll-anfang-2020-kommen-65543054

(Wer die Artikel dazu lesen möchte, Links bitte kopieren und in die Browserzeile einfügen, vielen Dank)

27.10.2018 – Es ist soweit: In Deutschland steht der erste Bitcoin-ATM

Der ATM-Produzent Orderbob hat nicht lange gezögert nachdem das Kammergericht in Berlin grünes Licht gegeben hat und den ersten Bitcoin-ATM in München aufgestellt. Das ist bisher bekannt: 

Nachdem das Berliner Kammergericht am 25. September geurteilt hat, dass Bitcoin kein Finanzinstrument im Sinne des Kreditwirtschaftsgesetzes (KWG) sei, ist der Handel mit der Kryptowährung nun auch nicht mehr erlaubnispflichtig. Die BaFin habe laut dem Gericht bislang ihre Kompetenzen überschritten.

Folglich benötigt man für den An- und Verkauf von Bitcoins an einem ATM auch keine Bank-Lizenz mehr. Dies hat sich der ATM-Produzent Orderbob zunutze gemacht und prompt den ersten kommerziellen Bitcoin-ATM im Bistro des Casinos Monte24 am Frankfurter Ring 83 in München installiert.

Die Münchner Bitcoin-Gemeinde nahm diese Nachricht gleich zum Anlass, dort am Mittwoch den nächsten Stammtisch abzuhalten, um den Automaten einmal näher in Augenschein zu nehmen. Unter dem Motto „Lasst uns Deutschlands ersten kommerziellen Bitcoin-ATM besuchen und dort zu Abend essen“, wurde eine Veranstaltung auf Meetup.com erstellt, wo laut Veranstaltungsbeschreibung auch ein Repräsentant von Orderbob anwesend sein wird.

Ein anonymer Bitcoin-Erwerb ist an dieser Maschine allerdings noch Fehlanzeige und die Gebühren belaufen sich auf ganze 5%. Wie Orderbob auf seinem YouTube-Kanal präsentiert, muss der Vollname und das Geburtsdatum eingetragen werden, sowie ein Foto vom Käufer sowie von dessen Personalausweis gemacht werden, bevor die Bitcoins aus dem Automat „purzeln“.

Wie rechtssicher Orderbobs Vorstoß allerdings ist, bleibt unklar. Denn die BaFin zeigte sich gegenüber Heise unbeeindruckt: „Es handelt sich bei der Entscheidung des Kammergerichts Berlin um eine Einzelfallentscheidung im Strafrecht. Das Verwaltungsrecht bleibt davon unberührt. Der Erlaubnisvorbehalt bleibt somit bestehen, die Verwaltungspraxis der BaFin ändert sich nicht.“ Ob gegen Orderbob von der BaFin demnächst Klage eingereicht wird, bleibt also abzuwarten.

Auf der Webseite des Produzenten wird bereits eifrig Werbung für die Verbreitung der Maschinen gemacht. Interessenten könnten einen ATM für 6.490€ erwerben und ihren eigenen Automaten innerhalb von 2-6 Wochen geliefert bekommen. Es scheint also ganz so, als hätte Orderbob nur auf den Startschuss gewartet. Auf eine Nachfrage wieviele Automaten dem ATM-Produzenten bereit stehen, hat der Coin Kurier bislang noch keine Antwort erhalten.

Erst vor eineinhalb Wochen berichtete der Coin Kurier, dass die Genossenschaft GenoTrust beabsichtigt im Laufe der nächsten Wochen kommerzielle Krypto-ATMs in Deutschland aufzustellen. In einem Interview verriet uns der Vorstand der Firma Isabella Helm, dass der erste Automat wahrscheinlich in Frankfurt aufgestellt wird. Nun kam Orderbob der Genossenschaft zuvor. Nun, so ist das nun einmal – Wettbewerb belebt den Markt.

(Quelle: coinkurier.de)

Könntest Du dir vorstellen Kryptowährungen an einem ATM zu erwerben?

Schreib‘ uns deine Gedanken dazu in das Kontaktformular, freue mich darauf . .  !

06.10.2018 – Ist der Bitcoin das Gold der Zukunft?

Gold ist ein Relikt aus der Vergangenheit

Gold ist selten, schön anzusehen und man kann u.a. daraus Schmuck machen. Deshalb halten es die Menschen seit Jahrtausenden für wertvoll. Aber, wenn es hart auf hart kommt, satt werden Menschen von Gold auch nicht . . .

Bitcoin lassen sich einfach nutzen und man kann auch damit bezahlen

Im Gegensatz zu Gold lassen sich Bitcoins aber viel besser stückeln und übertragen. Die kleinste  Stückelung ist 1 Satoshi. Das entspricht 0.00000001 Bitcoin. Bitcoin und Satoshi lassen sich in Sekundenschnelle zwischen beliebigen Orten dieser Welt transferieren. Selbst Fahrräder kann man inzwischen mit der Kryptowährung bei einigen Händlern online und offline bezahlen. Und selbst wenn ein Händler sie nicht akzeptiert, gibt es inzwischen Bitcoin-basierte Kreditkarten, mit denen man praktisch in jeder gängigen FIAT-Währung (USD, EUR, Pfund, …) bezahlen kann. Der Bitcoin-FIAT-Tausch erledigen die Anbieter dieser Kreditkarten vollständig automatisiert im Hintergrund.

Gold zu fördern, ist aktuell 20 mal teurer als Bitcoin zu erzeugen

Laut World Gold Council werden weltweit jährlich bis zu 3.000 Tonnen Gold abgebaut. Bei durchschnittlichen Kosten von 31.571 USD pro gefördertem Kilogramm Gold ergeben sich für das Jahr 2017 Gesamtkosten in Höhe von 94,7 Milliarden USD.

Fürs Jahr 2017 geht man von durchschnittlich 6.000 USD Kosten für die Erzeugung eines neuen Bitcoins aus. Bei 690.000 neu erzeugten Coins ergeben sich so 4,14 Milliarden USD Gesamtkosten.

Das bedeutet, dass die Kosten für die Förderung von Gold im Jahr 2017 – 20 mal teurer waren als die für die Kryptowährung.

Weitere Details zur Analyse von Frank Schwab, Chairman Hufsy.com lesen Sie hier:

it-finanzmagazin.de/bitcoin-gold-analyse-frank-schwab-78265/

25.09.2018 – Bitwala eröffnet erste deutsche Blockchain-Bank

Ab November bringt Bitwala die Bitwala Card auf den Markt. Damit schafft sie den ersten deutschen Spagat zwischen der Bitcoin- und der Fiatwelt. Über Bitwala kann man folglich in Kürze zwischen Euro und Kryptowährungen wechseln.

———————————————————————-                   Wer sich noch schnell vorregistrieren möchte, der kann das unter diesem Link tun:  https://preregister.bitwala.com


Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, hat Bitwala mehr als vier Millionen Euro von Investoren eingesammelt, um ab November Deutschlands erstes voll reguliertes Blockchain-Bankkonto anzubieten. Gemeinsam mit einer Partnerbank hat es Bitwala nun geschafft, sich durch den engen Bürokratiedschungel von BaFin & Co. zu kämpfen. Die Venture-Capital-Investoren Earlybird und coparion haben sich dafür gemeinsam an Bitwala beteiligt.

Wie man der Pressemitteilung weiter entnehmen kann, haben sich bereits mehr als 30.000 Kunden zur Eröffnung eines Kontos registriert. Dieses soll schließlich alle Funktionen eines herkömmlichen Kontos bieten und zusätzlich die Möglichkeit, Bitcoin & Co. zu verwalten.

Bitwala Blockchain-Banking

Über ein deutsches Bankkonto sollen dann künftig SEPA-Überweisungen, Daueraufträge sowie Abhebungen und Zahlungen per Debitkarte möglich sein. Damit können die Kunden die gleichen Funktionen in Anspruch nehmen, die sie auch von ihrer Hausbank gewohnt sind. Zusätzlich ist erstmals eine Krypto-Wallet integriert, was das Trading mit sofortiger Liquidität ermöglicht.

So äußert Jörg von Minckwitz, CEO von Bitwala:

„Wer sein Geld in Bitcoin oder andere Kryptowährungen umtauschen möchte, muss dafür bislang den Umweg über eine entsprechende Börse – meist im Ausland – gehen. Wir bieten unseren Kunden erstmals an, ihr Geld mit dem Bitwala-Konto in Sekunden von Euro in Bitcoin zu tauschen. Dieses Angebot eines echten Blockchain-Bankkontos ist in Deutschland und vermutlich auch weltweit bislang einmalig.“

Christian Nagel, Partner bei den Investoren von Earlybird, kommentiert:

„Die große Erfahrung des Teams hat uns überzeugt, dass Bitwala es jedem erlaubt, sich mit Kryptowährungen zu beschäftigen – ohne jede Reibungsverluste, mit bisher nicht dagewesener Einfachheit und dem vollen Komfort und der Sicherheit ihres Bankkontos.“

Über Bitwala

Ende 2017 hatte Bitwala weltweite Geldtransfers im Volumen von 100 Millionen Euro für mehr als 80.000 Kunden über die Blockchain abgewickelt. Allerdings musste der Dienst im Dezember unterbrochen werden, da seinerzeit der damalige Kartendienstleister Wavecrest seine Lizenz verlor. Mithilfe des neuen Angebots sind alle Konten bis zur Einlage von 100.000 Euro durch die deutsche Einlagensicherung geschützt und durch die deutschen Aufsichtsbehörden BaFin und Bundesbank überwacht. Anmelden kann man sich hier.

(Bild und Text: BTC-ECHO)

22.09.2018 – Offline-Zahlungssystem von Dash

Einführung des neuen Offline-Zahlungssystems von Dash

Dash hat eine neue Methode entwickelt, um Dash offline zu senden und zu empfangen. Das neue Zahlungssystem ist derzeit in der Public-Beta-Phase und wird dringend in Venezuela benötigt, da dort derzeit eine Wirtschaftskrise herrscht.

Das Offline-Zahlungssystem

Venezuela befindet sich derzeit inmitten einer Finanzkrise. Die Hyperinflation lässt den Preis des venezolanischen Bolivars sinken. Infolgedessen hat die Kryptowährung Dash eine enorme Steigerung der Popularität erfahren. Es scheint, dass diejenigen, die das Vertrauen in die venezolanische FIAT-Währung verlieren, Dash als Ausweg nehmen.

DASH, der berüchtigte Coin ist selbstfinanziert, schnell, dezentralisiert und völlig autonom. Es ist oft schwierig, einen Verwendungswert für solche Kryptowährungen zu finden, aber erst kürzlich hat DASH seine Zehen in einen sehr einzigartigen Bereich getaucht.
Es scheint, dass DASH das Mittel gegen Hyperinflation sein könnte, wie wir es in Ländern wie Venezuela sehen. Das ist genau das, was wir im Moment mit DASH erleben. Da der venezolanische Bolivar unter Hyperinflation zusammenbricht, haben die Bürger das Vertrauen in diese Währung verloren. Infolgedessen wenden sich viele Menschen an wertbeständige Produkte, um zu versuchen, einen Teil ihres Vermögens zu retten. Scheinbar ist Dash die erste Wahl für die Venezueler.

Das Problem mit Dash und Venezuela
Venezuela ist ein sehr armes Land. Nicht jeder Bürger besitzt ein Smartphone oder Internet, daher konnten nur wenige Menschen Dash senden bzw. empfangen. Es kamen Hilferufe von den Venezuelern, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Die Lösung von Dash

Um mit der Nachfrage Schritt zu halten hat Dash ein System entwickelt, dass es Nutzern ermöglicht Dash offline zu senden und zu empfangen. Nutzer können nun einfach Dash per SMS auf handelsüblichen Mobiltelefonen versenden, ohne dass dafür das Internet benötigt wird. Das neue Zahlungssystem nennt sich Dash Text und soll nun eine große Reichweite erreichen und den Menschen in Venezuela helfen, ihre Vermögenswerte zu sichern.
Laut einer neuen Pressemitteilung, hat der Business Development Manager von Dash, Ernesto Contreras gesagt:
„Venezuela ist ein Szenario, in dem Dash Text eine großartige Lösung für die aktuelle Situation ist. Venezuela hat über 80% der Mobiltelefon-Internetnetze, über 50% der Menschen haben Zugang zum Internet. Allerdings hat die jüngste Migration in fast allen Nachbarländern große Schwierigkeiten mit Migranten geschaffen. Diese neu eingewanderten Menschen suchen also nach einfachen und erschwinglichen Möglichkeiten, Geld nach Hause (Ihre Familien) zu überweisen und genau das wird Dash Text tun.“

Der perfekte Zeitpunkt für Dash Text
Da der Bolivar tageweise noch rund 3-4% seines Wertes verliert, sieht die Situation in Venezuela schlecht aus. Weshalb Dash Text nicht zu einem besseren Zeitpunkt kommen könnte. Die Plattform befindet sich nun in einer Public-Beta-Phase, was bedeutet, dass jeder auf Dash Text zugreifen kann. Die einzige Voraussetzung ist derzeit, dass man ein Movistar-Netzwerk haben muss. Movistar ist das beliebteste Mobilfunknetz in Venezuela, aber weitere zusätzliche Netze sollen in Kürze auf der Dash Text-Plattform hinzugefügt werden.

Quelle : DecentralNews 👍🏻

21.09.2018 – XRP-Kurs mit über 60 Prozent Wochenplus

Wie gerechtfertigt ist die Kursexplosion des Ripple Coin?

XRP, der Token des Unternehmens Ripple, konnte diese Woche massiv anziehen – der XRP-Kurs kletterte dabei in nur einer Woche um über 60 Prozent. Einer der Haupttreiber hinter diesen Kurssprüngen ist die Ankündigung, dass der Token XRP erstmals innerhalb eines Zahlungsnetzwerkes wirklich zum Einsatz kommen soll. Bislang wurde in der kommerziellen Praxis nur die Infrastruktur der Firma Ripple genutzt, ohne dass XRP dabei Verwendung fand.

Ursprünglich ist das Unternehmen Ripple angetreten, um die Vormachtstellung des Transaktionsabwicklungsstandards SWIFT anzugreifen. Nach 45 Jahren Quasi-Monopol gibt es gute Gründe, den in die Jahre gekommenen Abwicklungsstandard SWIFT durch ein neues, schnelleres, günstigeres und – im Idealfall – auch noch dezentraleres System zu ersetzen. Doch wie dezentral ist der Bankencoin überhaupt? Welche Rolle kann hier die Kryptowährung XRP spielen? Und wie stehen die Chancen, SWIFT ernsthaft Konkurrenz zu machen?

Das Ripple-Protokoll ist grundsätzlich Open Source und kann auch ohne das Unternehmen Ripple betrieben werden. In der Praxis handelt es sich jedoch um einen ziemlich zentralisierten Service, der losgelöst von der unternehmenseigenen Währung XRP von einzelnen Banken in Anspruch genommen wird. So nutzen über 120 Banken die Ripple-Infrastruktur xCurrent, um Transaktionen zu beschleunigen – ganz ohne XRP-Token.

Token Economy mit xRapid?

Um gegenüber dem Abwicklungsstandard SWIFT an Boden gutzumachen, soll nun in den nächsten Wochen xRapid starten, eine Zahlungsinfrastruktur, die diesmal auch den XRP-Token nutzt. Dazu wird der XRP-Token als „Zwischenwährung“ eingesetzt, was verglichen mit traditionellen Banküberweisungen deutlich schneller und zudem günstiger sein soll. Gegenwärtig testen zehn Banken den neuen Ripple-Abwicklungsstandard. Ob sich dieser allerdings in der Praxis durchsetzen kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ungewiss bzw. nur schwer einzuschätzen. Dieser Service zielt dabei vor allem auf Finanzinstitute in Schwellenländer ab, die oftmals mit hohen Liquiditätskosten zu kämpfen haben. Schließlich erfordern Überweisungen in Schwellenländern häufig vorfinanzierte Konten in der anvisierten Landeswährung. Mit xRapid könnten diese Liquiditätskosten gesenkt werden. Der XRP-Kurs reagierte auf die Verkündung am 18. September jedenfalls mit einem 17-Prozent-Sprung und konnte, wie wir am aktuellen Kursverlauf sehen können, die Rallye fortsetzen. Durch xRapid könnte XRP zum ersten Mal eine wirkliche Funktion außerhalb der Spekulation erfüllen.

Die Sache mit der Dezentralität

Es ist immer wieder ein Streitthema wie dezentral Ripple bzw. XRP ist. Auf der einen Seite handelt es sich um ein Open-Source-Protokoll – jeder kann vollkommen losgelöst vom Unternehmen ein Netzwerk aufsetzen und als Validator fungieren. Die Voraussetzungen dazu sind allerdings sehr hoch und mit vielen Umständlichkeiten verbunden. Deshalb verwundert es nicht, dass das Open-Source-Protokoll abseits der Firma Ripple kaum genutzt wird. Der gegenwärtige Use Case, die Nutzung der Ripple-Infrastruktur ohne XRP, ist eine stark zentralisierte Angelegenheit.

Ein Dorn im Auge ist auch die verzerrte Trennung von Unternehmen und Kryptowährung. So wird Ripple nicht müde zu betonen, dass das Unternehmen mit der Kryptowährung im Grunde nichts zu schaffen habe. Eine Aussage, die missverständlich ist, bedenkt man, dass Ripple die XRP im Escrow verwahrt und zur Finanzierung des Unternehmens verwendet. Auch die Infrastruktur xRapid ist klar auf XRP zugeschnitten. Entsprechend wirkt es nicht sehr authentisch, hier so zu tun, als wären Ripple und XRP vollkommen losgelöst voneinander zu betrachten.

SWIFT vs. Ripple?

Mit den Fortschritten von xRapid erhöht Ripple den Druck auf SWIFT. Das Quasi-Monopol von SWIFT muss sich weiterentwickeln, um nicht langfristig abgehängt zu werden. So gab beispielsweise TransferGo am 5. September bekannt, dass seine Kunden in Indien ab sofort in der Lage sein werden, Sofort-Überweisungen in Kooperation mit Ripple in alle Teile Europas vorzunehmen. Sollte sich der Dienst durchsetzen, dann wäre dies ein wichtiger Schritt gen Blockchain-Transaktionsabwicklung und ein kleiner weiterer Punkt für Ripple gegen SWIFT.

Letztlich werden aber knallharte Fakten wie Kosten und Abwicklungsgeschwindigkeit über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Das leistungsfähigere System wird sich durchsetzen – Kooperationen hin oder her. Auch nehmen solche Systemumstellungen Jahre in Anspruch. Das Bankensystem ist träge und hochreguliert – Innovationen brauchen hier oftmals länger als in anderen Branchen, um in der kommerziellen Praxis anzukommen. Auch wenn Ripple eine bessere Performance als SWIFT liefern kann, werden die Banken nur sehr zögerlich bereit sein umzusteigen. Entsprechend absurd muten gegenwärtig im Netz kursierende Kursprognosen an, die XRP Ende des Jahres im dreistelligen Bereich sehen.

Bis dahin muss sich Ripple erst einmal beweisen. SWIFT wickelt jeden Tag über 15 Millionen Transaktionen für über 11.000 Finanzinstitute in über 200 Ländern ab. Zudem entwickelt sich SWIFT mit der Global Payments Initiative (GPII) weiter. Die in der Initiative beinhalteten Verbesserungen zeigen, dass SWIFT gewillt ist, nicht beim Status quo stehen zu bleiben. Ripple hat tatsächlich eine Chance, SWIFT abzulösen, dies wird allerdings nicht nächstes Jahr sein, sondern eher in fünf Jahren plus – wenn überhaupt.

Quelle: BTC-ECHO

18.09.2018 – „Rezession 2020 wird schlimmer als 2008“–Institutionen bevorzugen Bitcoin

Nouriel Roubini, ein anerkannter Ökonom und Professor an der Stern School of Business, denkt, dass ein Finanzcrash die US-Märkte im Jahr 2020 erschüttern wird, welcher schlimmer als die Rezession im Jahr 2008 sein wird. Das könnte dazu führen, dass institutionelle Investoren Kryptowährungen als alternatives Wertaufbewahrungsmittel und als alternative Anlage nutzen.

Im Rahmen des Projekts Syndicate nannte Roubini über zehn wesentliche Faktoren, die für die nächste Finanzkrise sorgen, wobei einer der Faktoren die steigende Inflationsrate ist, die von der Federal Reserve (FED) vorgegeben wird. Die Inflation „steigt über ihr Ziel hinaus“ und die US-Wirtschaft überhitzt. Deswegen wird die „US-Notenbank den Leitzins bis 2020 von derzeit 2,2 auf mindestens 3,5% anheben, was die kurz- und langfristigen Zinsen sowie den US-Dollar in die Höhe treiben dürfte”. Und sollte die Inflation zu schnell ansteigen, könnte das zu einer „Überhitzung der Wirtschaft“ führen, wodurch der USD abgewertet würde.

Gesetzliche Zahlungsmittel in der Krise

Im Jahr 2018 erlitt der Krypto-Markt seine viertgrößte Korrektur in der Geschichte, nachdem der komplette Markt über 80 Prozent zurückging. Dennoch traf es einige Fiat-Währungen, darunter den argentinischen Peso, den venezolanischen Bolivar und die türkische Lira, noch schlimmer.

Im Gegensatz dazu ist der US-Dollar stark wie nie, ebenso andere gesetzliche Währungen wie z.B. der chinesische Yuan, der japanische Yen und britische Pfund. Tritt jedoch in den nächsten zwei Jahren das genannte Szenario und damit eine Finanzkrise ein, wie von Roubini und zuletzt von Kim Dotcom prognostiziert, dann wird jeder traditionelle Vermögenswert und jedes traditionelle Asset einschließlich Aktien, Anleihen und Währungen einen herben Einbruch erleiden.

Ein weiterer Faktor und noch wichtiger ist Roubini zufolge, dass die zunehmenden finanziellen Verpflichtungen der USA, welche man auch an den rasanten Anstiegen der Hypotheken-, Studenten- und Kreditkartenschulden erkennen könnte, die nächste Rezession verstärken werden, wodurch der nächste Finanzcrash schlimmer ausfällt als der im Jahr 2008.

Aufgrund der zunehmenden Verpflichtungen ist der „Spielraum für staatliche Impulse“ begrenzt. Die „massive Staatsverschuldung“ sorgt dafür, dass eine andere Geldpolitik nur eingeschränkt möglich wäre, so Roubini. Rettungspakete wären dann nicht mehr möglich

Bitcoin als alternatives Wertaufbewahrungsmittel?

Roubini ist seit vielen Jahren als Krypto-Kritiker bekannt. Er meinte, dass Kryptowährungen keinen Wert für die Wirtschaft haben und dass sie sich nicht zu relevanten Währungen entwickelt haben bzw. werden.

Das sehen einige große regulierte Unternehmen wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, Citigroup und Intercontinental Exchange jedoch anders. Banken, institutionelle Investoren und andere Unternehmen sehen Bitcoin und Kryptowährungen als attraktive und lukrative Anlageklasse an.

Anthony Pompliano (alias “Pomp”), Gründer und Partner von Morgan Creek Digital, meinte, dass sich die Institutionen in den nächsten Jahren durch den Konkurrenzkampf um den Krypto-Markt unter Druck setzen werden. Dazu kommen bekannte Krypto-Unternehmen wie Coinbase, Gemini und BitGo, die natürlich auch in diesem Bereich aktiv werden möchten.

Eventuell führen all diese Bemühungen dazu, dass Geldmittel aus dem traditionellen Finanzmarkt in Kryptowährungen fließen, um sich gegen die Abwertung des US-Dollars zu schützen.

(Quelle + Bild: coincierge.de)

16.09.2018 – Kryptowährungen sehen die höchste Entwickleraktivität seit dem Internet

Ben Horowitz, der Mitgründer von Andreessen Horowitz sagte, dass die Kryptowährungs- und Blockchain-Technologie als eine neue IT-Plattform betrachtet werden muss, die die Entwicklung verschiedener dezentraler Systeme und Finanznetzwerke ermöglicht.

Während die meisten Blockchain-Netzwerke derzeit zentralisierten Alternativen unterlegen sind, erklärte Horowitz, dass, wie es bei Smartphones und Computern vor einem Jahrzehnt der Fall war, Kryptowährungen Wege finden werden, effizienter zu werden und mit bestehenden Plattformen zu konkurrieren.

Ich denke, dass es wahrscheinlich mehr Entwickleraktivitäten bei Kryptowährungen gibt als in allem, was wir seit dem Internet gesehen haben und die richtige Art, darüber nachzudenken, ist, es als eine neue IT-Plattform zu bezeichnen. Alle ein oder zwei Jahrzehnte kommt eine neue IT-Plattform auf den Markt. Die Sache, die trügerisch ist, ist, dass, wenn die neue Plattform erscheint diese in der Regel in den meisten Punkten schlechter ist als die alte Plattform, aber einige neue Fähigkeiten besitzt.

Programmierbares Geld

Seit seiner Einführung im Jahr 2009 wird Bitcoin, die dominierende Kryptowährung auf dem Weltmarkt, als erste “Killeranwendung” der Blockchain bezeichnet, da es die erste weit verbreitete dezentrale Währung wurde, die als Alternative zu Fiat-Währungen wie dem US-Dollar eingesetzt wird.

Obwohl die Blockchain in ihrer jetzigen Form langsamer und ineffizienter ist als bestehende IT-Plattform, stellte Horowitz fest, dass das Potenzial der Blockchain-Technologie wirklich endlos ist, da sie das Vertrauen zwischen mehreren Parteien bewerkstelligen kann. Auf der Blockchain können Entwickler dezentrale Anwendungen erstellen, die zensurresistent und dezentralisiert sind.

Krypto ist derzeit in vielerlei Hinsicht schlechter als die alte IT-Plattform, da es langsam, komplex und ohne viele Funktionen ist, aber es hat ein Merkmal, das es noch nie zuvor gegeben hat, nämlich Vertrauen. Vertrauen ist super mächtig. Du musst der Regierung, Twitter, Facebook oder den anderen Personen im Netzwerk nicht vertrauen. Du musst nur der Mathemathik vertrauen. Das eröffnet eine sehr interessante Welt für Entwickler, denn man kann Anwendungen wie Geld entwickeln. Niemand war bisher in der Lage, Geld zu programmieren.

Entwickler strömen in Richtung Kryptowährungen

Im Juli letzten Jahres sagte Aragons Mitgründer Luis Cuende, dessen Team mehr als 30 Millionen Dollar in 90 Sekunden durch einen Token-Verkauf gesammelt hat, dass eine neue Welle von Entwicklern in den Kryptowährungssektor strömt, um die Programmiersprache Geld zu lernen.

Ich kenne keinen guten Ethereum-Entwickler, der kein Millionär ist und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem Goldrausch unter den Entwicklern wird, die Technologie zu erlernen.

Seitdem sind im Ethereum und im Markt für Smart Contracts Zehntausende von aktiven Entwicklern aufgetaucht, zusammen mit einem explosionsartigen Anstieg des Interesses von Universitäten und Hochschulen.

Der Krypto-Sektor verbessert sich stetig?

Derzeit befindet sich der Krypto- und Blockchainsektor in einer experimentellen Umsetzungsphase, in der Händler, Großkonzerne und Unternehmen ein zunehmendes Interesse an der Technologie zeigen und Pilotversuche durchführen, um die Blockchain im großen Stil zu kommerzialisieren.

Auf Protokollebene werden verschiedene Verbesserungen vorgenommen, wie die Implementierung von Lightning bei Bitcoin und Sharding, Plasma bei Ethereum. Außerdem haben sich Proof-of-Stake (PoS) Blockchain-Systeme als Alternative zu Proof-of-Work Netzwerken etabliert.

Die kontinuierliche Zunahme der Entwickleraktivität im Kryptowährungssektor wird zu einer zunehmenden Akzeptanz und Integration führen, zumal die regulatorischen Rahmenbedingungen rund um Kryptowährungen in den kommenden Monaten in wichtigen Regionen verfestigt und standardisiert werden.

(Quelle + Bild: coincierge.de)