Archiv der Kategorie: HODL

06.10.2018 – Ist der Bitcoin das Gold der Zukunft?

Gold ist ein Relikt aus der Vergangenheit

Gold ist selten, schön anzusehen und man kann u.a. daraus Schmuck machen. Deshalb halten es die Menschen seit Jahrtausenden für wertvoll. Aber, wenn es hart auf hart kommt, satt werden Menschen von Gold auch nicht . . .

Bitcoin lassen sich einfach nutzen und man kann auch damit bezahlen

Im Gegensatz zu Gold lassen sich Bitcoins aber viel besser stückeln und übertragen. Die kleinste  Stückelung ist 1 Satoshi. Das entspricht 0.00000001 Bitcoin. Bitcoin und Satoshi lassen sich in Sekundenschnelle zwischen beliebigen Orten dieser Welt transferieren. Selbst Fahrräder kann man inzwischen mit der Kryptowährung bei einigen Händlern online und offline bezahlen. Und selbst wenn ein Händler sie nicht akzeptiert, gibt es inzwischen Bitcoin-basierte Kreditkarten, mit denen man praktisch in jeder gängigen FIAT-Währung (USD, EUR, Pfund, …) bezahlen kann. Der Bitcoin-FIAT-Tausch erledigen die Anbieter dieser Kreditkarten vollständig automatisiert im Hintergrund.

Gold zu fördern, ist aktuell 20 mal teurer als Bitcoin zu erzeugen

Laut World Gold Council werden weltweit jährlich bis zu 3.000 Tonnen Gold abgebaut. Bei durchschnittlichen Kosten von 31.571 USD pro gefördertem Kilogramm Gold ergeben sich für das Jahr 2017 Gesamtkosten in Höhe von 94,7 Milliarden USD.

Fürs Jahr 2017 geht man von durchschnittlich 6.000 USD Kosten für die Erzeugung eines neuen Bitcoins aus. Bei 690.000 neu erzeugten Coins ergeben sich so 4,14 Milliarden USD Gesamtkosten.

Das bedeutet, dass die Kosten für die Förderung von Gold im Jahr 2017 – 20 mal teurer waren als die für die Kryptowährung.

Weitere Details zur Analyse von Frank Schwab, Chairman Hufsy.com lesen Sie hier:

it-finanzmagazin.de/bitcoin-gold-analyse-frank-schwab-78265/

25.09.2018 – Bitwala eröffnet erste deutsche Blockchain-Bank

Ab November bringt Bitwala die Bitwala Card auf den Markt. Damit schafft sie den ersten deutschen Spagat zwischen der Bitcoin- und der Fiatwelt. Über Bitwala kann man folglich in Kürze zwischen Euro und Kryptowährungen wechseln.

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Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, hat Bitwala mehr als vier Millionen Euro von Investoren eingesammelt, um ab November Deutschlands erstes voll reguliertes Blockchain-Bankkonto anzubieten. Gemeinsam mit einer Partnerbank hat es Bitwala nun geschafft, sich durch den engen Bürokratiedschungel von BaFin & Co. zu kämpfen. Die Venture-Capital-Investoren Earlybird und coparion haben sich dafür gemeinsam an Bitwala beteiligt.

Wie man der Pressemitteilung weiter entnehmen kann, haben sich bereits mehr als 30.000 Kunden zur Eröffnung eines Kontos registriert. Dieses soll schließlich alle Funktionen eines herkömmlichen Kontos bieten und zusätzlich die Möglichkeit, Bitcoin & Co. zu verwalten.

Bitwala Blockchain-Banking

Über ein deutsches Bankkonto sollen dann künftig SEPA-Überweisungen, Daueraufträge sowie Abhebungen und Zahlungen per Debitkarte möglich sein. Damit können die Kunden die gleichen Funktionen in Anspruch nehmen, die sie auch von ihrer Hausbank gewohnt sind. Zusätzlich ist erstmals eine Krypto-Wallet integriert, was das Trading mit sofortiger Liquidität ermöglicht.

So äußert Jörg von Minckwitz, CEO von Bitwala:

„Wer sein Geld in Bitcoin oder andere Kryptowährungen umtauschen möchte, muss dafür bislang den Umweg über eine entsprechende Börse – meist im Ausland – gehen. Wir bieten unseren Kunden erstmals an, ihr Geld mit dem Bitwala-Konto in Sekunden von Euro in Bitcoin zu tauschen. Dieses Angebot eines echten Blockchain-Bankkontos ist in Deutschland und vermutlich auch weltweit bislang einmalig.“

Christian Nagel, Partner bei den Investoren von Earlybird, kommentiert:

„Die große Erfahrung des Teams hat uns überzeugt, dass Bitwala es jedem erlaubt, sich mit Kryptowährungen zu beschäftigen – ohne jede Reibungsverluste, mit bisher nicht dagewesener Einfachheit und dem vollen Komfort und der Sicherheit ihres Bankkontos.“

Über Bitwala

Ende 2017 hatte Bitwala weltweite Geldtransfers im Volumen von 100 Millionen Euro für mehr als 80.000 Kunden über die Blockchain abgewickelt. Allerdings musste der Dienst im Dezember unterbrochen werden, da seinerzeit der damalige Kartendienstleister Wavecrest seine Lizenz verlor. Mithilfe des neuen Angebots sind alle Konten bis zur Einlage von 100.000 Euro durch die deutsche Einlagensicherung geschützt und durch die deutschen Aufsichtsbehörden BaFin und Bundesbank überwacht. Anmelden kann man sich hier.

(Bild und Text: BTC-ECHO)

22.09.2018 – Offline-Zahlungssystem von Dash

Einführung des neuen Offline-Zahlungssystems von Dash

Dash hat eine neue Methode entwickelt, um Dash offline zu senden und zu empfangen. Das neue Zahlungssystem ist derzeit in der Public-Beta-Phase und wird dringend in Venezuela benötigt, da dort derzeit eine Wirtschaftskrise herrscht.

Das Offline-Zahlungssystem

Venezuela befindet sich derzeit inmitten einer Finanzkrise. Die Hyperinflation lässt den Preis des venezolanischen Bolivars sinken. Infolgedessen hat die Kryptowährung Dash eine enorme Steigerung der Popularität erfahren. Es scheint, dass diejenigen, die das Vertrauen in die venezolanische FIAT-Währung verlieren, Dash als Ausweg nehmen.

DASH, der berüchtigte Coin ist selbstfinanziert, schnell, dezentralisiert und völlig autonom. Es ist oft schwierig, einen Verwendungswert für solche Kryptowährungen zu finden, aber erst kürzlich hat DASH seine Zehen in einen sehr einzigartigen Bereich getaucht.
Es scheint, dass DASH das Mittel gegen Hyperinflation sein könnte, wie wir es in Ländern wie Venezuela sehen. Das ist genau das, was wir im Moment mit DASH erleben. Da der venezolanische Bolivar unter Hyperinflation zusammenbricht, haben die Bürger das Vertrauen in diese Währung verloren. Infolgedessen wenden sich viele Menschen an wertbeständige Produkte, um zu versuchen, einen Teil ihres Vermögens zu retten. Scheinbar ist Dash die erste Wahl für die Venezueler.

Das Problem mit Dash und Venezuela
Venezuela ist ein sehr armes Land. Nicht jeder Bürger besitzt ein Smartphone oder Internet, daher konnten nur wenige Menschen Dash senden bzw. empfangen. Es kamen Hilferufe von den Venezuelern, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Die Lösung von Dash

Um mit der Nachfrage Schritt zu halten hat Dash ein System entwickelt, dass es Nutzern ermöglicht Dash offline zu senden und zu empfangen. Nutzer können nun einfach Dash per SMS auf handelsüblichen Mobiltelefonen versenden, ohne dass dafür das Internet benötigt wird. Das neue Zahlungssystem nennt sich Dash Text und soll nun eine große Reichweite erreichen und den Menschen in Venezuela helfen, ihre Vermögenswerte zu sichern.
Laut einer neuen Pressemitteilung, hat der Business Development Manager von Dash, Ernesto Contreras gesagt:
„Venezuela ist ein Szenario, in dem Dash Text eine großartige Lösung für die aktuelle Situation ist. Venezuela hat über 80% der Mobiltelefon-Internetnetze, über 50% der Menschen haben Zugang zum Internet. Allerdings hat die jüngste Migration in fast allen Nachbarländern große Schwierigkeiten mit Migranten geschaffen. Diese neu eingewanderten Menschen suchen also nach einfachen und erschwinglichen Möglichkeiten, Geld nach Hause (Ihre Familien) zu überweisen und genau das wird Dash Text tun.“

Der perfekte Zeitpunkt für Dash Text
Da der Bolivar tageweise noch rund 3-4% seines Wertes verliert, sieht die Situation in Venezuela schlecht aus. Weshalb Dash Text nicht zu einem besseren Zeitpunkt kommen könnte. Die Plattform befindet sich nun in einer Public-Beta-Phase, was bedeutet, dass jeder auf Dash Text zugreifen kann. Die einzige Voraussetzung ist derzeit, dass man ein Movistar-Netzwerk haben muss. Movistar ist das beliebteste Mobilfunknetz in Venezuela, aber weitere zusätzliche Netze sollen in Kürze auf der Dash Text-Plattform hinzugefügt werden.

Quelle : DecentralNews 👍🏻

21.09.2018 – XRP-Kurs mit über 60 Prozent Wochenplus

Wie gerechtfertigt ist die Kursexplosion des Ripple Coin?

XRP, der Token des Unternehmens Ripple, konnte diese Woche massiv anziehen – der XRP-Kurs kletterte dabei in nur einer Woche um über 60 Prozent. Einer der Haupttreiber hinter diesen Kurssprüngen ist die Ankündigung, dass der Token XRP erstmals innerhalb eines Zahlungsnetzwerkes wirklich zum Einsatz kommen soll. Bislang wurde in der kommerziellen Praxis nur die Infrastruktur der Firma Ripple genutzt, ohne dass XRP dabei Verwendung fand.

Ursprünglich ist das Unternehmen Ripple angetreten, um die Vormachtstellung des Transaktionsabwicklungsstandards SWIFT anzugreifen. Nach 45 Jahren Quasi-Monopol gibt es gute Gründe, den in die Jahre gekommenen Abwicklungsstandard SWIFT durch ein neues, schnelleres, günstigeres und – im Idealfall – auch noch dezentraleres System zu ersetzen. Doch wie dezentral ist der Bankencoin überhaupt? Welche Rolle kann hier die Kryptowährung XRP spielen? Und wie stehen die Chancen, SWIFT ernsthaft Konkurrenz zu machen?

Das Ripple-Protokoll ist grundsätzlich Open Source und kann auch ohne das Unternehmen Ripple betrieben werden. In der Praxis handelt es sich jedoch um einen ziemlich zentralisierten Service, der losgelöst von der unternehmenseigenen Währung XRP von einzelnen Banken in Anspruch genommen wird. So nutzen über 120 Banken die Ripple-Infrastruktur xCurrent, um Transaktionen zu beschleunigen – ganz ohne XRP-Token.

Token Economy mit xRapid?

Um gegenüber dem Abwicklungsstandard SWIFT an Boden gutzumachen, soll nun in den nächsten Wochen xRapid starten, eine Zahlungsinfrastruktur, die diesmal auch den XRP-Token nutzt. Dazu wird der XRP-Token als „Zwischenwährung“ eingesetzt, was verglichen mit traditionellen Banküberweisungen deutlich schneller und zudem günstiger sein soll. Gegenwärtig testen zehn Banken den neuen Ripple-Abwicklungsstandard. Ob sich dieser allerdings in der Praxis durchsetzen kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ungewiss bzw. nur schwer einzuschätzen. Dieser Service zielt dabei vor allem auf Finanzinstitute in Schwellenländer ab, die oftmals mit hohen Liquiditätskosten zu kämpfen haben. Schließlich erfordern Überweisungen in Schwellenländern häufig vorfinanzierte Konten in der anvisierten Landeswährung. Mit xRapid könnten diese Liquiditätskosten gesenkt werden. Der XRP-Kurs reagierte auf die Verkündung am 18. September jedenfalls mit einem 17-Prozent-Sprung und konnte, wie wir am aktuellen Kursverlauf sehen können, die Rallye fortsetzen. Durch xRapid könnte XRP zum ersten Mal eine wirkliche Funktion außerhalb der Spekulation erfüllen.

Die Sache mit der Dezentralität

Es ist immer wieder ein Streitthema wie dezentral Ripple bzw. XRP ist. Auf der einen Seite handelt es sich um ein Open-Source-Protokoll – jeder kann vollkommen losgelöst vom Unternehmen ein Netzwerk aufsetzen und als Validator fungieren. Die Voraussetzungen dazu sind allerdings sehr hoch und mit vielen Umständlichkeiten verbunden. Deshalb verwundert es nicht, dass das Open-Source-Protokoll abseits der Firma Ripple kaum genutzt wird. Der gegenwärtige Use Case, die Nutzung der Ripple-Infrastruktur ohne XRP, ist eine stark zentralisierte Angelegenheit.

Ein Dorn im Auge ist auch die verzerrte Trennung von Unternehmen und Kryptowährung. So wird Ripple nicht müde zu betonen, dass das Unternehmen mit der Kryptowährung im Grunde nichts zu schaffen habe. Eine Aussage, die missverständlich ist, bedenkt man, dass Ripple die XRP im Escrow verwahrt und zur Finanzierung des Unternehmens verwendet. Auch die Infrastruktur xRapid ist klar auf XRP zugeschnitten. Entsprechend wirkt es nicht sehr authentisch, hier so zu tun, als wären Ripple und XRP vollkommen losgelöst voneinander zu betrachten.

SWIFT vs. Ripple?

Mit den Fortschritten von xRapid erhöht Ripple den Druck auf SWIFT. Das Quasi-Monopol von SWIFT muss sich weiterentwickeln, um nicht langfristig abgehängt zu werden. So gab beispielsweise TransferGo am 5. September bekannt, dass seine Kunden in Indien ab sofort in der Lage sein werden, Sofort-Überweisungen in Kooperation mit Ripple in alle Teile Europas vorzunehmen. Sollte sich der Dienst durchsetzen, dann wäre dies ein wichtiger Schritt gen Blockchain-Transaktionsabwicklung und ein kleiner weiterer Punkt für Ripple gegen SWIFT.

Letztlich werden aber knallharte Fakten wie Kosten und Abwicklungsgeschwindigkeit über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Das leistungsfähigere System wird sich durchsetzen – Kooperationen hin oder her. Auch nehmen solche Systemumstellungen Jahre in Anspruch. Das Bankensystem ist träge und hochreguliert – Innovationen brauchen hier oftmals länger als in anderen Branchen, um in der kommerziellen Praxis anzukommen. Auch wenn Ripple eine bessere Performance als SWIFT liefern kann, werden die Banken nur sehr zögerlich bereit sein umzusteigen. Entsprechend absurd muten gegenwärtig im Netz kursierende Kursprognosen an, die XRP Ende des Jahres im dreistelligen Bereich sehen.

Bis dahin muss sich Ripple erst einmal beweisen. SWIFT wickelt jeden Tag über 15 Millionen Transaktionen für über 11.000 Finanzinstitute in über 200 Ländern ab. Zudem entwickelt sich SWIFT mit der Global Payments Initiative (GPII) weiter. Die in der Initiative beinhalteten Verbesserungen zeigen, dass SWIFT gewillt ist, nicht beim Status quo stehen zu bleiben. Ripple hat tatsächlich eine Chance, SWIFT abzulösen, dies wird allerdings nicht nächstes Jahr sein, sondern eher in fünf Jahren plus – wenn überhaupt.

Quelle: BTC-ECHO

18.09.2018 – „Rezession 2020 wird schlimmer als 2008“–Institutionen bevorzugen Bitcoin

Nouriel Roubini, ein anerkannter Ökonom und Professor an der Stern School of Business, denkt, dass ein Finanzcrash die US-Märkte im Jahr 2020 erschüttern wird, welcher schlimmer als die Rezession im Jahr 2008 sein wird. Das könnte dazu führen, dass institutionelle Investoren Kryptowährungen als alternatives Wertaufbewahrungsmittel und als alternative Anlage nutzen.

Im Rahmen des Projekts Syndicate nannte Roubini über zehn wesentliche Faktoren, die für die nächste Finanzkrise sorgen, wobei einer der Faktoren die steigende Inflationsrate ist, die von der Federal Reserve (FED) vorgegeben wird. Die Inflation „steigt über ihr Ziel hinaus“ und die US-Wirtschaft überhitzt. Deswegen wird die „US-Notenbank den Leitzins bis 2020 von derzeit 2,2 auf mindestens 3,5% anheben, was die kurz- und langfristigen Zinsen sowie den US-Dollar in die Höhe treiben dürfte”. Und sollte die Inflation zu schnell ansteigen, könnte das zu einer „Überhitzung der Wirtschaft“ führen, wodurch der USD abgewertet würde.

Gesetzliche Zahlungsmittel in der Krise

Im Jahr 2018 erlitt der Krypto-Markt seine viertgrößte Korrektur in der Geschichte, nachdem der komplette Markt über 80 Prozent zurückging. Dennoch traf es einige Fiat-Währungen, darunter den argentinischen Peso, den venezolanischen Bolivar und die türkische Lira, noch schlimmer.

Im Gegensatz dazu ist der US-Dollar stark wie nie, ebenso andere gesetzliche Währungen wie z.B. der chinesische Yuan, der japanische Yen und britische Pfund. Tritt jedoch in den nächsten zwei Jahren das genannte Szenario und damit eine Finanzkrise ein, wie von Roubini und zuletzt von Kim Dotcom prognostiziert, dann wird jeder traditionelle Vermögenswert und jedes traditionelle Asset einschließlich Aktien, Anleihen und Währungen einen herben Einbruch erleiden.

Ein weiterer Faktor und noch wichtiger ist Roubini zufolge, dass die zunehmenden finanziellen Verpflichtungen der USA, welche man auch an den rasanten Anstiegen der Hypotheken-, Studenten- und Kreditkartenschulden erkennen könnte, die nächste Rezession verstärken werden, wodurch der nächste Finanzcrash schlimmer ausfällt als der im Jahr 2008.

Aufgrund der zunehmenden Verpflichtungen ist der „Spielraum für staatliche Impulse“ begrenzt. Die „massive Staatsverschuldung“ sorgt dafür, dass eine andere Geldpolitik nur eingeschränkt möglich wäre, so Roubini. Rettungspakete wären dann nicht mehr möglich

Bitcoin als alternatives Wertaufbewahrungsmittel?

Roubini ist seit vielen Jahren als Krypto-Kritiker bekannt. Er meinte, dass Kryptowährungen keinen Wert für die Wirtschaft haben und dass sie sich nicht zu relevanten Währungen entwickelt haben bzw. werden.

Das sehen einige große regulierte Unternehmen wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, Citigroup und Intercontinental Exchange jedoch anders. Banken, institutionelle Investoren und andere Unternehmen sehen Bitcoin und Kryptowährungen als attraktive und lukrative Anlageklasse an.

Anthony Pompliano (alias “Pomp”), Gründer und Partner von Morgan Creek Digital, meinte, dass sich die Institutionen in den nächsten Jahren durch den Konkurrenzkampf um den Krypto-Markt unter Druck setzen werden. Dazu kommen bekannte Krypto-Unternehmen wie Coinbase, Gemini und BitGo, die natürlich auch in diesem Bereich aktiv werden möchten.

Eventuell führen all diese Bemühungen dazu, dass Geldmittel aus dem traditionellen Finanzmarkt in Kryptowährungen fließen, um sich gegen die Abwertung des US-Dollars zu schützen.

(Quelle + Bild: coincierge.de)

16.09.2018 – Kryptowährungen sehen die höchste Entwickleraktivität seit dem Internet

Ben Horowitz, der Mitgründer von Andreessen Horowitz sagte, dass die Kryptowährungs- und Blockchain-Technologie als eine neue IT-Plattform betrachtet werden muss, die die Entwicklung verschiedener dezentraler Systeme und Finanznetzwerke ermöglicht.

Während die meisten Blockchain-Netzwerke derzeit zentralisierten Alternativen unterlegen sind, erklärte Horowitz, dass, wie es bei Smartphones und Computern vor einem Jahrzehnt der Fall war, Kryptowährungen Wege finden werden, effizienter zu werden und mit bestehenden Plattformen zu konkurrieren.

Ich denke, dass es wahrscheinlich mehr Entwickleraktivitäten bei Kryptowährungen gibt als in allem, was wir seit dem Internet gesehen haben und die richtige Art, darüber nachzudenken, ist, es als eine neue IT-Plattform zu bezeichnen. Alle ein oder zwei Jahrzehnte kommt eine neue IT-Plattform auf den Markt. Die Sache, die trügerisch ist, ist, dass, wenn die neue Plattform erscheint diese in der Regel in den meisten Punkten schlechter ist als die alte Plattform, aber einige neue Fähigkeiten besitzt.

Programmierbares Geld

Seit seiner Einführung im Jahr 2009 wird Bitcoin, die dominierende Kryptowährung auf dem Weltmarkt, als erste “Killeranwendung” der Blockchain bezeichnet, da es die erste weit verbreitete dezentrale Währung wurde, die als Alternative zu Fiat-Währungen wie dem US-Dollar eingesetzt wird.

Obwohl die Blockchain in ihrer jetzigen Form langsamer und ineffizienter ist als bestehende IT-Plattform, stellte Horowitz fest, dass das Potenzial der Blockchain-Technologie wirklich endlos ist, da sie das Vertrauen zwischen mehreren Parteien bewerkstelligen kann. Auf der Blockchain können Entwickler dezentrale Anwendungen erstellen, die zensurresistent und dezentralisiert sind.

Krypto ist derzeit in vielerlei Hinsicht schlechter als die alte IT-Plattform, da es langsam, komplex und ohne viele Funktionen ist, aber es hat ein Merkmal, das es noch nie zuvor gegeben hat, nämlich Vertrauen. Vertrauen ist super mächtig. Du musst der Regierung, Twitter, Facebook oder den anderen Personen im Netzwerk nicht vertrauen. Du musst nur der Mathemathik vertrauen. Das eröffnet eine sehr interessante Welt für Entwickler, denn man kann Anwendungen wie Geld entwickeln. Niemand war bisher in der Lage, Geld zu programmieren.

Entwickler strömen in Richtung Kryptowährungen

Im Juli letzten Jahres sagte Aragons Mitgründer Luis Cuende, dessen Team mehr als 30 Millionen Dollar in 90 Sekunden durch einen Token-Verkauf gesammelt hat, dass eine neue Welle von Entwicklern in den Kryptowährungssektor strömt, um die Programmiersprache Geld zu lernen.

Ich kenne keinen guten Ethereum-Entwickler, der kein Millionär ist und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem Goldrausch unter den Entwicklern wird, die Technologie zu erlernen.

Seitdem sind im Ethereum und im Markt für Smart Contracts Zehntausende von aktiven Entwicklern aufgetaucht, zusammen mit einem explosionsartigen Anstieg des Interesses von Universitäten und Hochschulen.

Der Krypto-Sektor verbessert sich stetig?

Derzeit befindet sich der Krypto- und Blockchainsektor in einer experimentellen Umsetzungsphase, in der Händler, Großkonzerne und Unternehmen ein zunehmendes Interesse an der Technologie zeigen und Pilotversuche durchführen, um die Blockchain im großen Stil zu kommerzialisieren.

Auf Protokollebene werden verschiedene Verbesserungen vorgenommen, wie die Implementierung von Lightning bei Bitcoin und Sharding, Plasma bei Ethereum. Außerdem haben sich Proof-of-Stake (PoS) Blockchain-Systeme als Alternative zu Proof-of-Work Netzwerken etabliert.

Die kontinuierliche Zunahme der Entwickleraktivität im Kryptowährungssektor wird zu einer zunehmenden Akzeptanz und Integration führen, zumal die regulatorischen Rahmenbedingungen rund um Kryptowährungen in den kommenden Monaten in wichtigen Regionen verfestigt und standardisiert werden.

(Quelle + Bild: coincierge.de)

14.09.2018 – Bitpanda fügt ERC20 Token hinzu

Bitpanda „Home of Cryptocurrency“

 
fügt ERC20 Token Standard hinzu
 
Bitpanda freut sich darüber, die volle technische ERC20 Unterstützung bekannt zu geben.
 
Es wurde viel harte Arbeit in diese Entwicklung gesteckt und es ist ein großer Fortschritt für die Bitpanda Plattform und deren Nutzer.
 
ERC20 Unterstüzung auf Bitpanda bedeutet, dass Token auf der Ethereum Blockchain schnell implementiert werden können.
Es gibt eine große Auswahl an Token, welche diesen Standard unterstützen, darunter einige der interessantesten Projekte in der Krypto-Szene . . . https://coinmarketcap.com/tokens/
 
Die ersten Token die Bitpanda hinzugefügt haben sind:
 
0x (ZRX)
Augur (REP)
und OmiseGo (OMG)
 
welche nun eine volle Unterstützung der Einzahlungs-, Auszahlungs- und Trade-Funktionalität haben . . . !
Schauen Sie sich selbst auf der Plattform um: http://bit.ly/2eze1p5

11.09.2018 – Bitcoin-ETF kommt von allein

Roger Ver exklusiv im Interview mit BTC-Echo

Roger Ver gilt als Early Adopter, er war schon zu Beginn im Bitcoin-Netzwerk dabei. BTC-ECHO traf ihn auf der Blockchain Cruise persönlich zum Interview. Der Bitcoin-Cash-Verfechter über Bitcoin, das Lightning Network, Bitcoin Cash, ETF, individuelle Freiheit und die Skalierungsdebatte.

Bobby Lee hat in seiner Keynote-Speech bestätigt, dass Bitcoin Cash seiner Meinung nach näher an Satoshis ursprünglicher Vision des Bitcoin ist. Das versuchst auch du der Community seit einem Jahr näherzubringen. Erkläre unseren Lesern doch einmal deine Gründe dafür.

Aus meiner Sicht ist es [Bitcoin Cash] nicht nur die Version, die näher an Satoshis Idee ist, sondern es ist auch die Version des Bitcoin, die ihn erst so beliebt hat werden lassen. Und wenn man die wirtschaftlichen Gründe, die den Erfolg des Bitcoin erst herbeigeführt haben, ändert, trägt das meiner Meinung nach nicht dazu bei, dass diese Version des Bitcoin auch in der Zukunft einen ähnlichen Erfolg aufweisen wird.

In meinem Vortrag habe ich die wesentlichen Merkmale, die Bitcoin damals ausgemacht haben, mit den heutigen Versionen von BTC und Bitcoin Cash verglichen. BTC hat heute keines dieser Merkmale mehr, wohingegen Bitcoin Cash alle davon aufweist. Hätte ich 2011 mit dem Slogan „langsame Transaktionen“ Werbung für Bitcoin gemacht, hätte sich niemand für Bitcoin interessiert. Mit Bitcoin Cash kann ich nun dieselbe Sache bewerben, die ich mit dem Bitcoin im Jahr 2011 beworben habe.

100 BTC reichen nicht aus

Die Skalierungsdebatte ist kontrovers. Einige glauben an Second-Layer-Lösungen wie das Lightning Network, anstatt auf dem Basis-Layer zu arbeiten, wie du es empfiehlst. Glaubst du, dass es in der Zukunft die Möglichkeit geben wird, dass beide Lösungen unabhängig koexistieren können?

Die Bitcoin-Cash-Community glaubt an beides: Basis-Layer- und Second-Layer-Technologien. Die BTC-Community hingegen glaubt nur an die Second-Layer-Lösung. Im Moment existieren Layer-One-Lösungen. Layer-Two-Lösungen werden zukünftig hoffentlich auch existieren, momentan jedoch noch nicht. Das Lightning Network funktioniert im realen Handel noch nicht. Insgesamt zirkulieren nur 100 Bitcoin im Lightning Network. Das reicht nicht aus, damit Leute damit bezahlen können.

Du bist bekannt für deine kritische Haltung zur Rolle des Staates in der Wirtschaft und bewirbst Kryptowährungen als Mittel, um die staatliche Kontrolle zu reduzieren. Bist du noch immer davon überzeugt, dass Kryptowährungen die Durchschlagskraft haben, individuelle Freiheit zu ermöglichen?

Natürlich. Aus diesem Grund bin ich tagtäglich in die Weiterentwicklung der Community involviert. Kryptowährungen geben Individuen die Macht, ihr eigenes Geld zu kontrollieren. Das bringt dem Individuum mehr ökonomische Freiheit und führt somit zu einer freieren Welt.

„Wir sollten uns stärker auf die Adaption konzentrieren“

Momentan kommt auch die Debatte um einen Bitcoin-ETF immer wieder hoch. Die SEC hat dem erst einmal einen Riegel vorgeschoben. Würdest du eines Tages auch gerne einen Bitcoin-Cash-ETF sehen? 

Ich denke, wenn immer mehr Menschen Bitcoin Cash oder andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel nutzen, wird die SEC keine andere Möglichkeit haben, als einen Bitcoin-ETF zu erlauben. Aber es ist die Nutzung als Zahlungsmittel, die die Menschen dazu motiviert, in einen ETF zu investieren. Daher sollten wir uns stärker auf die Adaption von Kryptowährungen konzentrieren, der ETF wird dann von ganz alleine als ein Ergebnis der Adaption kommen.

Alles hängt vom Use Case ab

Auch für institutionelle Investoren ist dies ein großes Thema.

Genau. Es hängt jedoch alles vom dahinterliegenden Use Case ab. Kryptowährungen müssen nützlich sein, damit die Menschen sie auch verwenden. Bitcoin Cash ist als Zahlungsmittel wahnsinnig nützlich, wohingegen BTC nicht mehr die nützlichen Eigenschaften hat, die es einst ausgemacht haben.

Also glaubst du nicht, dass Bitcoin seine Funktionalität, insbesondere Skalierung, optimieren kann, um wieder näher an der ursprünglichen Version zu sein?

Oh, das hoffe ich. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht daran. Solange die Leute dahinter sagen, dass sie es nicht wollen und Champagnerkorken knallen, wenn die Transaktionsgebühren auf 50 US-Dollar pro Transaktion ansteigen. Diese Menschen stehen immer noch hinter den Protokollen und werden sicherlich nicht dabei helfen, BTC zu seiner alten Nützlichkeit zurückzuführen.

Bitcoin und Bitcoin Cash bedingen sich gegenseitig

Ist es ein Kompromiss zu sagen, Bitcoin eignet sich zur Wertaufbewahrung während Bitcoin Cash als Zahlungsmittel funktioniert?

Ich denke, beides bedingt sich gegenseitig. Wenn du eine Sache als Zahlungsmittel nutzen kannst, wird es auch als Mittel zur Wertaufbewahrung relevant. Menschen in Deutschland beispielsweise nutzen hauptsächlich den Euro zur Wertaufbewahrung. Warum? Weil sie überall damit bezahlen können. Gleiches gilt für den US-Dollar in den USA. Man kann die Funktion des Zahlungsmittels nicht von der Wertaufbewahrungsfunktion loslösen. Menschen nutzen die Währung zur Wertaufbewahrung, die sie auch überall ausgeben können.

Vielen Dank für das Interview, Roger.

(Quelle + Bild: BTC Echo)

09.09.2018 – Ist das das Ende von Ethereum?

Ethereum taucht ab: Ethereum-Kurs unter 200 US-Dollar

Am Abend des 8. September durchbrach der Ethereum-Kurs einen wichtigen Support und steht aktuell bei 190 US-Dollar. Damit ist der Kurs auf Werte vom Juli 2017 gefallen. Aktuell wird ein wichtiger Support getestet, von den Indikatoren her könnte er noch tiefer fallen. 

Bitcoins Kurssturz hat vor einigen Tagen Tradern mit einer Long Position und Hodlern den Tag verdorben. Doch Bitcoin, so schwach die Performance des Bitcoin-Kurses aktuell auch ist, kann sich noch über dem Support in diesem Jahr halten. Im krassen Kontrast dazu steht der Ethereum-Kurs: Seit gestern Abend liegt dieser unter 200 US-Dollar:

Mit dem Abverkauf wurde nicht nur der Support bei 286 US-Dollar unterboten. Der Kurs fiel damit unter das Minimum vom September letzten Jahres. Aktuell testet der Ethereum-Kurs einen Support von Ende Juli. Wenn dieser nicht hält, wäre das nächste Kursziel bei 155 US-Dollar – dem Minimum von Mitte Juli 2017.

Gründe: Generelle Marktlage, (Selbst-)Kritik an Ethereum und Aufschieben von Difficulty Bomb

Die Gründe für einen Kurssturz zu benennen, ist häufig müßig. Im Fall von Ethereum bieten sich neben den Gründen für den Sturz des Bitcoin-Kurses jedoch ein paar Ethereum-spezifische Punkte an: Jüngst gab es an Ethereum Kritik aus verschiedenen Ecken. Christian von Stellar X stellte dar, warum er keinen ICO auf Ethereum-Basis veranstalten würde. Noch schärfer geschossen wurde im bekannten Magazin TechCrunch: Jeremy Rubin argumentierte, warum seiner Meinung nach Ethereums Value Proposition nicht erfüllt werden kann.

Wirklich dramatisch ist, dass niemand geringeres als Vitalik Buterin Jeremy Rubin auf Reddit teilweise zustimmte. Vitalik räumte aber ein, dass dies lediglich am Konsensmechanismus liegen würde:

Antwort an @lopp @JeremyRubin

I think I’ve been pretty consistent about my view that (i) every present-day existing blockchain, including ETH and BTC, sucks, and (ii) PoS is necessary. Not sure why anyone surprised.                              22:43 – 3. Sep. 2018                                                                                                           – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 

Dieser hoffnungsvolle Blick auf ein Ethereum-System mit Proof of Stake, welches mit Casper real werden soll, ist über das EIP-1234 nun auf ein Jahr verschoben worden. Streng genommen wird mit dem Ethereum Improvement Proposal nur die Difficulty Bomb verschoben, aber nicht wenige interpretieren diesen Schritt so, dass damit Proof of Stake bei Ethereum nun warten muss.

Fassen wir zusammen: Eine ohnehin schlechte Situation am Markt, gepaart mit harscher Kritik am Ethereum-System, die zum Teil von Vitalik geteilt wird, und einer Verlängerung der Wartezeit auf Casper, was aus Sicht Vitaliks notwendig wäre, sind genügend Gründe für einen derart dramatischen Kursfall.

#BUILDL – Die Rettung von Ethereum

Ist das das Ende von Ethereum? So muss es absolut nicht kommen. Ganz davon abgesehen, dass der aktuell getestete Support auch halten kann, ist es nun notwendig, auf Ethereum dApps zu entwickeln. Die Community von Ethereum muss zeigen, dass die Kryptowährung mehr kann, als nur Plattform für irgendwelche in ICOs zu sein. Das ist nicht unrealistisch: Egal, ob man auf FOMO3d, Augur oder Golem schaut: Die zweitgrößte aller Kryptowährungen kann, ob mit oder ohne Proof of Stake, noch viel mehr als eine Plattform für Token Sales sein!

(Quelle + Bilder: BTC-ECHO)

19.08.2018 – Erste Exchange OHNE Handelsgebühren

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Auch der Kauf des Coins lohnt sich, z.Zt. $ 0,03 mit Potenzial bis zu  $ 1,40 (Stand um den 14.01.2018)

Allerdings bietet diese Exchanges noch so vieles mehr,

wie z.B.:

die Möglichkeit Free Token zu gewinnen

als App in den entsprechenden Stores downzuladen

einfach mal anschauen – die Seite ist in deutscher Sprache  einstellbar . . . YES!

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