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11.06.2018 – Wem gehören Deine Bitcoins?

Bitcoin ist das Geld des Internets. Darüber hinaus gibt Bitcoin den Nutzern die Selbstbestimmung über ihre Finanzen zurück. Auch wenn die Bitcoin-Technologie dies ermöglicht, genießt nicht jeder Nutzer diese finanzielle Souveränität. Bitcoin besitzen heißt, seine eigenen Private Keys zu halten.

In der Bitcoin-Welt gibt es zwei Arten von Menschen: Solche, die Bitcoin besitzen, und solche, die glauben, Bitcoin zu besitzen.

Was heißt „Besitz“?

Besitz bedeutet die vollständige, exklusive Kontrolle über ein Gut.

Vollständig in dem Sinne, dass der Eigentümer mit dem Gut machen kann, was er möchte. Er darf es verwahren, verkaufen, verschenken oder zerstören. Ungeachtet dessen, für welche Handlung er sich entscheidet, handelt er mit Berechtigung und begeht kein Verbrechen gegen andere Menschen in der Gesellschaft.

Exklusiv in dem Sinne, dass andere Menschen von selbiger Kontrolle ausgeschlossen sind.

In Bezug auf Bitcoin nimmt „der Besitz“ eine besondere Form ein, denn in Bitcoin kontrollieren die sogenannten Private Keys die Bitcoin auf der Blockchain.

Was waren noch gleich Private Keys?

Bitcoins werden nicht in der Wallet-Applikation, der digitalen Geldbörse, gespeichert. Stattdessen liegen Bitcoins immer auf der Blockchain.

In der Wallet-Applikation sind die Private Keys gespeichert. Die Private Keys sind nicht gleich Bitcoins. Vielmehr ist ein Private Key mathematisch mit einem Public Key verbunden. Der Public Key ist vereinfacht gesprochen eine Empfangsadresse, vergleichbar mit einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Hat jemand zu einem vergangenen Zeitpunkt Bitcoins an diese Adresse geschickt, kann der dazugehörige Private Key eine digitale Signatur erstellen, die die Bitcoins weiter bewegen kann. Diese Signatur ist ebenfalls mathematisch mit dem Public Key, der Empfangsadresse, verbunden und kann von anderen Netzwerk-Teilnehmern überprüft werden, ohne den eigentlichen Private Key zu kennen.

Kurz gesagt: Wer den Private Key zu einem Public Key mit Bitcoin darauf hat, kann diese Bitcoin versenden.

Wer besitzt die Bitcoins?

Tatsächlicher Besitzer von Bitcoin ist nur derjenige, der seine Privat Keys selbst kontrolliert.

Dafür benötigt man in den meisten Fällen eine Wallet-Applikation und ein Stück Papier, auf dem 12-25 zufällige Wörter stehen. Diese Wörter sind vereinfacht gesprochen eine leicht leserliche Darstellung der Private Keys und werden auch Seed Phrase genannt. Wer die Seed Phrase in seine Wallet-Applikation eingibt, hat vollen Zugriff auf das Konto. Deswegen heißt es auch Private Key – man sollte diesen Schlüssel stets streng geheim (oder: privat) halten!

Ein Beispiel für eine Seed Phrase:

melt unusual enhance amount harsh nose cattle hint approve drift tell friend

Gibst Du diese Seed Phrase in eine Bitcoin-Wallet ein, kannst du auf die hinterlegten Bitcoin zugreifen. In diesem Beispiel ist das Konto leer.

Halte Deine Private Keys geheim!

Menschen, die denken, dass sie Bitcoins besitzen

Hingegen die Menschen, die ihre Bitcoins auf einem Public Key liegen haben, bei dem sie die entsprechenden Private Keys nicht besitzen, oder nicht exklusiv besitzen, haben – rein technisch gesprochen – auch keine Bitcoins.

Das ist immer dann der Fall, wenn die Bitcoins von einer dritten Partei gehalten werden – von Börsen und Exchanges wie Bitcoin.de und Binance.com zum Beispiel. In diesem Fall hat man nicht die Kontrolle über die Private Keys, sondern hält lediglich ein IOU gegen die dritte Partei, die Bitcoin auf Aufforderung zu überweisen.

Ob die dritte Partei einer solchen Aufforderung nachkommt, steht auf einem anderen Blatt. Plattformen wie Bitcoin.de und Binance haben mittlerweile viel Vertrauen gesammelt, doch der Punkt steht nach wie vor. Bei einem Hack der Exchange könnten die Krypto-Coins einfach weg sein – man denke an Mt.Gox. Bei einer Hard Fork könnte die Exchange die Unterstützung verweigern. In solchen Fällen ist der eigentliche Besitzer machtlos.

Be Your Own Bank

Um also in den wahren Genuss der finanziellen Souveränität Bitcoins zu kommen, muss man seine eigene Bank sein. Das bedeutet, die alleinige Kontrolle über die Private Keys zu haben und diese entsprechend zu sichern.

Kryptowährungen sollten nicht langfristig auf Börsen gehalten werden, sondern nur zum unmittelbaren Tausch dort geparkt sein.

Falls Du zu der Gruppe gehörst, die ihre Private Keys einer dritten Partei anvertraut: Es lohnt sich, einen Nachmittag zu investieren, um sich unabhängig zu machen.

Quelle: Alex Roos, BTC-ECHO

09.06.2018 – Was ist die Tokenisierung und wie sie in der realen Wirtschaft funktioniert

Es wurde viel über das Potenzial der Blockchain bei der Verringerung der Transaktionskosten durch die Beseitigung der Zwischenhändler gesagt. Eine weitergehende Anwendung der Blockchain hat sich allerdings herausgebildet. Es ist die Tokenisierung der realen Wirtschaft, die eng mit dem jüngsten nalen Aufstieghänome der Erstemissionen verbunden ist (ICOs).

Definition

In einem Interview mit Don Tapscott, gab der Executive Director der Blockchain Research Institute, CitizenHex CEO Benjamin Roberts einen guten Überblick über die Token-Ökonomie. Blockchain nennt man das Internet of Value. Verschiedene digitale Währungen beruhen auf Blockchain, was einen transparenten und unveränderlichen Ledger von Eigentum und Überweisungen mit dieser digitalen Währungen bedeutet. Diese digitalen Währungen oder Token können verwendet werden, um das Eigentum über Objekte in der realen Welt und Besitztümer außerhalb der Blockchain darzustellen. Dies ist, was wir mit der Tokenisierung des Eigentums und Realwirtschaft meinen.

Tokenisierung in der Technologie

Damit die Tokenisierung funktioniert, muss es eine Art zentraler Infrastruktur und Institution geben, die die Token der Blockchain mit den Objekten in der realen Welt verbindet. Dies erfordert in der Regel eine Reihe von professionellen Gremien, einschließlich Bewertungsfirmen, Versicherungen, Treuhändern und Anwaltskanzleien. Zusammen führen diese Entitäten eine strenge sorgfältige Überprüfung der Herkunft, des Zustandes und der Sachversicherung des Eigentums und geben eine unabhängige Bewertung. Sobald sich alles als zufriedenstellend erweist, können die Besitztümer auf der Blockchain-Plattform aufgelistet werden, beim Interessierte können die Investoren Angebote einreichen, wie viele Anteile des Eigentums sie kaufen möchten und zu welchem Preis. Verschiedene Bookbuilding-und Auktionsmechanismen können von verschiedenen Plattformen verwendet werden.

Tokenisierung hat das Potenzial die Realwirtschaft zu revolutionieren. Auf der einen Seite, kann sie die Liquidität und die Transparenz von großen Wert-Besitztümern wie erstklassige Immobilien oder berühmte Kunstwerken verbessern. Der Inhaber dieser Besitztümer kann Finanzmittel durch partielle Tokenisierung seiner Vermögenswerte beschaffen. Auf der anderen Seite, demokratisiert Tokenisierung den Zugang zu diesen Investitionsmöglichkeiten, die traditionell nur für vermögende Investoren möglich waren. Es bietet den Kryptogeldbesitzern ein Bruchteilseigentum dieser Assets und eine Diversifizierung über unterschiedliche Asset-Klassen.

Tokenisierung in Arbeit. Beispiele

Insbesondere konzentriert sich eine Anzahl der jüngsten ICOs auf die Tokenisierung der realen Wirtschaft. Maecenas, ein neuer Online-Kunstmarkt, gibt den gewöhnlichen Technik-Liebhaber die Möglichkeit, Aktien für berühmte Gemälden zu kaufen. Der Markt wurde nach Gaius Maecenas benannt, einem Kunstmäzen im Alten Rom, der die Kunst durch die Finanzierung von armen Dichtern demokratisierte. Mit dem Kauf der Kunst-Token, können die gewöhnlichen Anleger Aktien für Meisterwerke (denken Sie an Monet und Picasso), die an der Maecenas Börse aufgelistet sind, kaufen und damit handeln. Es gibt in der sicheren Aufbewahrung Kunstwerke für geschätzte $3 Milliarden, aber nur $65 Milliarden Euro werden jährlich von den traditionellen Auktionshäusern gehandelt . Die Maecenas-Plattform hat ein enormes Potenzial, um die Liquidität des gesamten Kunstmarktes gewaltig zu erweitern.

LAToken

Tokenisation

Ein weiteres Beispiel ist die Asset-Token-Plattform LAToken. LATokens wichtigste Währung für den Handel mit Asset-Token wird LAT genannt. Durch den Kauf von LAT, bekommen die Kryptobesitzer den Zugang zu einer breiten Palette von Token-Vermögen. Dies beinhaltet Aktien (z.B. Apple, Amazon, Tesla), Rohstoffe (z.B. Öl, Silber, Gold), Immobilien und Kunstwerke.

Nach der Forschung von LAToken kann die Marktkapitalisierung der Kryptowährungen 5 Milliarden US-Dollar bis 2025 übersteigen. 80%, oder $4 Milliarden, können die Kryptowährungen in Verbindung mit realen Welt, also Vermögenswerten (z.B. Aktien, Rohstoffen, Immobilien, Kunstwerke) erzielen. Das Volumen dieser Asset-Kryptowährungen kann die Marktkapitalisierung um über 10 mal übersteigen, das heißt das Handelsvolumen könnte $40 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 erreichen.

Daher sind die Wachstumsmöglichkeiten, die sich aus der Tokenisierung der Realwirtschaft ableiten lassen, sehr erheblich. Die Besitzer von illiquiden und teuren Vermögenswerten ( Aktien, Schulden, Rohstoffe, Immobilien, Kunstwerke) können den Wert und die Liquidität Ihrer Vermögenswerte durch die Tokenisierung auf der Blockchain entsperren. Und auf solche Vermögenswerte können somit auch die gewöhnlichen Investoren über das Bruchteileigentum zugreifen, aktiviert durch die Asset-Token. Es wird nicht lange dauern, bis die Tokenisierungs-Technologie in jede Ecke der Realwirtschaft eindringen wird.

(Foto und Quelle: iqoption.com/de)

04.06.2018 – Microsoft kauft Github um 7,5 Milliarden Dollar

Kauf soll Cloud-Angebot und direkten Draht zu Entwicklern stärken

Microsoft hat den Onlinedienst Github am Tag von Apples Entwicklerkonferenz gekauft.

Das hat das Unternehmen am Montag bekanntgegeben.

Der Kaufpreis liegt bei 7,5 Milliarden Dollar in Aktien.

Für Github bedeutet der Preis einen drastischen Wertanstieg:         Bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2015 sei die Plattform noch mit zwei Milliarden Dollar bewertet worden, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Wochenende.

Github erlaubt es Softwareentwicklern, ihre Projekte zu teilen. Andere Nutzer können diese dann herunterladen und selbst weiter verbessern, wodurch es für Gruppen leichter wird, miteinander zu arbeiten.

Die Plattform basiert auf einer freien Software zur Versionsverwaltung,

Git, die ursprünglich von Linux-Initiator Linus Torvalds entwickelt wurde.

Mit der Übernahme geht Microsoft neue Wege.

Herzstück von Github ist quelloffene Open-Source-Software.

Lange Jahre hatte das Microsoft-Management um dem früheren CEO Steve Ballmer die Open-Source-Bewegung regelrecht verteufelt – und setzte stattdessen auf seine proprietäre Cashcow Windows. Die letzte große Übernahme der Windows-zentrierten Ballmer-Ära war der Kauf der Handy-Sparte von Nokia, die Microsoft an Ende fast zehn Milliarden Dollar kostete.

Doch auch mit eigenen Geräten schaffte es der Konzern nicht, Windows als Betriebssystem-Plattform im Smartphone-Markt zu etablieren und zog den Stecker.

Open-Source-Veteran Friedman übernimmt

Nat Friedman, bisher Vizepräsident für Developer Services von Microsoft, wird der neue CEO von Github.

Chris Wanstrath, der ehemalige Chef der Plattform, hatte seinen Rücktritt bereits im August verkündet – seitdem war die Firma auf der Suche nach einem Nachfolger.

Er hätte eine solche Nachricht beim Start der Plattform vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten, schrieb Wanstrath.

Lange hätten Open Source und Business als etwas gegolten, was sich so gut wie Öl und Wasser vermischen lasse.

Bei Microsoft soll Wanstrath künftig an „strategischen Software-Initiativen“ arbeiten.

Gemunkelt wird, dass der Einsatz von Friedman erfolgt, um Kritik innerhalb der Entwicklerszene entgegenzusteuern.

Im Vorfeld hatten US-Medien bereits über die Gespräche zur Übernahme berichtet – viele Entwickler wechselten daraufhin aus Protest von Github zu der Konkurrenzplattform Gitlab.

Foto: apa

Microsoft-Chef Satya Nadella kauft Open Source ein

„Microsoft ist ein Unternehmen, das Entwickler an die erste Stelle setzt. Durch unseren Zusammenschluss stärken wir unser Commitment zu Entwicklerfreiheit, Offenheit und Innovation“, sagte Microsoft-Chef Satya Nadella.

In einem Eintrag auf dem Unternehmensblog versichert Microsoft, dass Github weiterhin unabhängig betrieben wird.

Es solle eine Plattform für Entwickler aller Branchen bleiben – Einschränkungen in Bezug auf Programmiersprache, Tools und Betriebssystem werde es nicht geben.

Beliebte Plattform

Ungefähr 28 Millionen Entwickler nutzen Github, aber auch bei großen Unternehmen, etwa Google und Facebook, ist der Dienst beliebt.

Diese teilen Projekte, Programme und die zugehörige Dokumentation auf der Plattform.

Das Unternehmen mit den meisten Mitwirkenden ist aber Microsoft selbst.

Seitdem Nadella es als CEO übernommen hat, investiert Microsoft massiv in Open-Source-Lösungen, also Software, die einen offenen Quelltext hat und von Dritten frei genutzt und erweitert werden kann.

Etwa sind Power Shell, Visual Studio Code und die Javascript-Engine des Browsers Microsoft Edge heute Open-Source-Projekte, außerdem unterstützt Windows 10 mittlerweile Linux.

Entsprechend macht es für Microsoft Sinn, Github zu kaufen.

Zudem ist der Draht, der dadurch zu Entwicklern entsteht, nicht zu unterschätzen. Microsoft hätte so einen direkten Kontakt zu zahlreichen Entwicklern.

. foto: apa foto: apa   Satya Nadella nach der Übernahme.                                                Chef von Github wird Nat Friedman (rechts), der sich Sporen bei zahlreichen Open-Source-Projekten verdiente. – 

Cloud-Service integrieren

Ein weiterer Grund könnte Microsofts Streben im Cloud-Geschäft sein, wo das Unternehmen Speicherplatz und IT-Dienste im Netz anbietet. In diesem Bereich legt die Firma aktuell rasant zu – im vergangenen Quartal gab es ein Umsatzplutz von 56 Prozent. Marktführer ist aber immer noch Amazon.

Github bietet die Möglichkeit, Softwareprojekte zu teilen und zum Download zur Verfügung zu stellen, nicht aber, sie auszuführen. Für kleinere Programme, die nur einen Computer brauchen, ist das unproblematisch, bei größeren, komplexeren Projekten, die über das Netzwerk laufen, sind aber Cloud-Services wie jene von Amazon oder eben Microsoft selbst notwendig. Schafft es das Unternehmen hier, eine effektive Integration einzubauen, könnte es sich einen großen Vorteil gegenüber den Konkurrenten verschaffen.

Quelle: derstandard.at

06.06.2018 – SEC ernennt ersten Crypto Senior Advisor

Bitcoin Kurs legt zu *** SEC ernennt ersten Crypto Senior Advisor

>>> Bitcoin Preis legt am Mittwoch zu, während Berichte, dass die U.S. Securities Exchange Commission (SEC) offiziell seinen ersten Senior Advisor ernannt hat, einige Aufmerksamkeit erhielten.

Bitcoin wurde um 1:13AM ET (05:13GMT) an der Bitfinex Börse mit $7,588.1 gehandelt, 2.5% mehr als in den letzten 24 Stunden.

Ripple’s XRP token kletterte um 3.9% auf $0.66677 an der Poloniex Börse.

Währenddessen legte Litecoin um 3.5% auf $120.55 zu.

Valerie A. Szczepanik würde die Rolle als Associate Director der Abteilung für Unternehmensfinanzierung und Senior Advisor für Digitale Assets und Innovation der SEC übernehmen, so eine Erklärung vom Montag, in der Szczepanik für die Anwendung der US-Wertpapiergesetze auf „aufstrebende“ Digital Asset Technologien wie Kryptowährungen verantwortlich sei.

(Quelle: Investing.com)

Keine öffentlich zugänglichen Bitcoin-ATMs in Germany!?

Bitcoin-Akzeptanz – Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich?

Ungeachtet der schwankenden Kursentwicklungen von Bitcoin & Co. schreitet die generelle Akzeptanz von Kryptowährungen weltweit weiter voran. Auch die Relevanz der Blockchain als Technologie ist mit vielen vielversprechenden Projekten weiterhin auf dem Vormarsch. Diese Erkenntnis scheint nun auch nach und nach bei den Regierungen rund um den Globus anzukommen.

Überall auf der Welt gibt es inzwischen Bitcoin-ATMs zu bestaunen. Ob in den Vereinigten Staaten, auf dem Inselstaat Malta oder auch in Österreich – in verschiedensten Ländern gibt es die Möglichkeit, Bitcoin an Geldautomaten einzutauschen. Viele mögen sich nun zu Recht wundern, noch nie einen Bitcoin-ATM gesehen zu haben. Dies hat jedoch einen einfachen Grund: In der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine öffentlich zugänglichen Automaten. Die regulatorischen Hürden zum Betreiben eines Bitcoin-ATMs sind viel zu hoch und beinhalten unter anderem eine BaFin-Lizenz.

Bitcoin ATMs by Country

(Foto: Gudrun Meerle, Website: coinatmradar.com)

Wie ist der Stand der Entwicklung in Deutschland?

Rein infrastrukturell scheint Deutschland also nicht zu den Spitzenreitern von Innovation und Akzeptanz zu gehören – zumindest was Kryptowährungen angeht. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch bei uns viele Bitcoin-Akzeptanzstellen. Dass Regierung und Regulierer die Nutzungsmöglichkeiten der Blockchain auch in Deutschland langsam auf den Schirm bekommen, zeigt sich hingegen im Koalitionsvertrag der Großen Koalition. Doch wie ist die Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich generell einzuschätzen? Der Blockchain Bundesverband ließ gegenüber BTC-ECHO folgende Aussage verlauten:

„Der Bundesblock sieht Deutschland im internationalen Vergleich durchaus in einer außerordentlichen Position zum Thema Blockchain. Zwar sind wir bei der Adaption und dem Vorpreschen mit Pilotprojekten bislang etwas hinterher. Dafür haben wir zwei entscheidende Vorteile: So ist speziell Berlin ein natürlicher Gravitationspunkt für die Blockchain-Community. Das zeigt sich durch die Niederlassung der namhaftesten Blockchain-Unternehmen, die hohe Dichte an Blockchain-Experten, die sehr aktive Community mit unzähligen Meet-ups und nicht zuletzt auch internationale Akteure aus der ganzen Welt, die ihre Konferenzen in Berlin und vielen weiteren Städten in Deutschland abhalten.

Bezüglich der Akzeptanz von Kryptowährung als Zahlungsmittel werden wir seitens des Bundesblocks gemeinsam mit unseren Mitgliedern intensiv informieren und den Dialog mit den unterschiedlichen Stakeholdern suchen.“

Auch zu seiner eigenen Rolle in der Entwicklung der Blockchain-Akzeptanz in Deutschland äußerte sich der Bundesblock:

„Der Bundesblock hat mit der Blockchain-Community eine Führungsrolle eingenommen, das Thema für die Politik aufbereitet und die Grundlagen für zahlreiche Pilotprojekte sowohl im öffentlichen Sektor als auch in der Wirtschaft geschaffen.“

Wie weit sind andere Länder bereits?

Während der Bundesblock Deutschland auf einem grundsätzlich guten Weg sieht, entwickeln sich auch andere Länder stetig weiter. Sowohl in Sachen Blockchain-Adaption als auch Bitcoin-Akzeptanz gibt es weltweit Vorreiter, die schon deutlich weiter sind als die Bundesrepublik. Ein Vorbild für Deutschland können in dem Bereich beispielsweise die oben bereits angesprochenen USA sein. Die Mehrheit der US-Bundesstaaten hat sich bereits eingehend mit Kryptowährungen und der dahinterliegenden Theorie beschäftigt. In vielen Fällen kam es so bereits zu einer bundesstaatlichen Regulierung.

Neben den USA sind vor allem die ostasiatischen Staaten bei der Krypto-Nutzung ganz vorne mit dabei. Japan hat sich zum größten Handelsplatz für Bitcoin aufgeschwungen, in Südkorea verwendet man Kryptowährungen vermehrt als Zahlungsmittel. Zuletzt schwappt die Bitcoin-Welle auch über den südlichen Atlantik und kam in Brasilien an. Mit mehr als 1,4 Millionen Bitcoin-Nutzern und verschiedenen, miteinander in Konkurrenz tretenden Exchanges entsteht dort ein florierendes Blockchain-Ökosystem. Brasilien leidet wie viele lateinamerikanische Länder unter staatlicher Ineffizienz und einer hohen Korruptionsrate. Die Blockchain könnte einen Ausweg aus diesem Dilemma darstellen.

Allerdings gibt es auch noch immer Staaten, in denen die Nutzung von Kryptowährungen noch immer sehr problematisch ist. Neben stark eingeschränkter Nutzung wie in der Volksrepublik China sind Kryptowährungen in 8 Ländern gar illegal erklärt. Darunter befinden sich die muslimisch geprägten Länder Marokko, Algerien und Bangladesch sowie die beiden asiatischen Staaten Vietnam und Nepal sowie die südamerikanischen Staaten Ecuador und Bolivien. Als einziges europäisches Land taucht Mazedonien in dieser Gruppe auf. Während Deutschland von diesen Ländern glücklicherweise weit entfernt ist, bleibt in Sachen Krypto-Akzeptanz jedoch noch viel Arbeit übrig.

Quelle: BTC-ECHO

25.05.2018 – iPayment öffnet die Tür für Litecoin (LTC) Zahlungen

Litecoin 106,24 € | – 7,5 % (Ergebnis 21. KW)

Litecoin will diese Woche lieber schnell hinter sich lassen.

Die Coin schließt diese Woche mit einem Wert von 106,24 Euro ab. Dies ist der niedrigste Preis seit dem 12. April 2018

Dennoch gibt es auch gute Nachrichten.

Litecoin wird durch eine Zusammenarbeit mit iPayment vermehrt als Zahlungsmöglichkeit eingesetzt werden.

Mithilfe des Zahlungsdienstabwicklers können über

137.000 Verkaufsstellen

Litecoin als Zahlungsart anbieten.

Hier der Tweed von Charlie Lee  dazu – Creator of Litecoin, Cryptocurrency Enthusiast- :

Quelle: BTC Direct Europe

EU Datenschutzgesetz

Sehr wichtige Informationen über Instrumente der EU, um fast jeden, der irgendwie im Internet tätig ist, zu sanktionieren.

Matthias Weidner im Gespräch mit Jo Conrad über die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) und die Ausbildung von Prüfern, die drastische Strafen verhängen können, wenn jemand gegen diese weitgehend unbekannten Verordnungen verstößt…

… wird die EU jetzt zur Diktatur?

Für alle Betroffenen gibt es eine Reihe von Möglichkeit sich zu schützen, diese finden Sie hier auf meiner blog-Seite: https://gudrunmeerle.de/

 

17-05-2018 – CONSENSUS 2018 / Blockchain-Konferenz

Ansturm auf Blockchain-Konferenz in New York

Tausende Blockchain- und Krypto-Enthusiasten schwärmen in die US-Metropole. Während Twitters Jack Dorsey große Hoffnungen hegt, sind einige Experten skeptisch.

New YorkLamborghinis, Partys mit Snoop Dogg,

Krypto-Schmuck aus 18-karätigem Gold

Foto:

Rund 8500 Teilnehmer aus der ganzen Welt zwängten sich in das Hilton Hotel in Midtown Manhattan, um an der dreitägigen Blockchain-Konferenz teilzunehmen. Das ist mehr als das Dreifache der 2700 Teilnehmer, die der Veranstalter CoinDesk für die Konferenz im Vorjahr verbucht hatte.

Consensus bot von Montag bis Mittwoch Podiumsdiskussionen und Ausstellungen über die Welt der Kryptowährungen wie Bitcoin und Ripple und der zugrunde liegenden Technologie Blockchain an. Bei ungefähr 2000 Dollar pro Ticket brachte die Konferenz mindestens 17 Millionen Dollar ein.

Der Ansturm war riesig. „Während wir uns für Verzögerungen entschuldigen, hat Consensus 2018 überwältigendes Interesse erhalten und ist die größte Veranstaltung, die jemals in den Vereinigten Staaten stattgefunden hat“, sagte Jacob Donnelly, Marketing-Chef bei CoinDesk.

Zu den mit Spannung erwarteten Rednern zählten James Bullard, Präsident und CEO der Federal Reserve Bank in St. Louis, Square-Chef Jack Dorsey und Amber Baldet. Der Präsident der St. Louis Federal Reserve, James Bullard, warnte, dass die Instabilität der Wechselkurse das größte Hindernis für eine weit verbreitete Einführung der Kryptowährungen sei.

„Es gibt das spezielle Problem, wer die Währung ausgeben wird und was die Versprechen über zukünftige Emissionen sind, und ob man wirklich die Glaubwürdigkeit dieser Versprechen aufrechterhalten kann“, sagte er. „Wenn man das nicht kann, wird der Wert der Währung auf die gleiche Weise wie der venezolanische Bolivar null werden.“

Seit letztem Jahr durchlebt die Berühmteste der Kryptowährungen – Bitcoin – eine rasante Achterbahnfahrt. Im Dezember stieg der Wert auf sagenhafte 19.783 Dollar. Doch seitdem hat die Kryptowährung mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren und handelte am Mittwochabend um die 8300 Dollar.

Andere hingegen sind begeistert von den Möglichkeiten und Zukunftsaussichten von digitalen Währungen und Blockchain. Fred Smith, Chef des US-Logistikriesen FedEx, sagte: „Blockchain hat das Potenzial über alle Grenzen hinweg zu revolutionieren.“

„Diese Technologie ist eine grundlegende Veränderung in unserer Welt und kann so viele positive Folgen bringen.“ Quelle: Reuters

Jack Dorsey auf der Consensus 2018

„Diese Technologie ist eine grundlegende Veränderung in unserer Welt und kann so viele positive Folgen bringen.“            (Foto: Reuters)

Jack Dorsey, der Geschäftsführer von Twitter und Square, teilt diese Hoffnung. Er will, dass sein Unternehmen an vorderster Front dabei ist, Kryptowährung als legitimes Zahlungsmittel zu etablieren. „Das Internet verdient eine einheimische Währung. Es wird eine einheimische Währung haben“, sagte Dorsey. „Ich weiß nicht, ob es Bitcoin sein wird“, sagte er, „aber ich hoffe es. Ich bin ein Riesen-Fan.“

In seiner Rolle bei Square hat er dazu beigetragen, die Kryptowährung als Zahlungsmittel zu fördern. Im Jahr 2014 begann das Unternehmen damit, Händler Bitcoin akzeptieren zu lassen. Seitdem hat Square bekanntgegeben, dass es den Bitcoin-Handel für fast alle Nutzer seiner Cash App einführt, mit der man Geld an Freunde und Verwandte schicken kann.

„Diese Technologie ist eine grundlegende Veränderung in unserer Welt und kann viel Positives bringen“, sagte Dorsey. „Wir müssen daran arbeiten, die Aufsichtsbehörden und die [US-Börsenaufsicht] SEC darüber aufzuklären, warum diese Technologie so wichtig ist.“

Quelle:

handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/consensus-2018-ansturm-auf-blockchain-konferenz-in-new-york

09.05.2018 – In Wien eröffnete der erste Bitcoin Store der Welt 

In Wien eröffnet der erste Bitcoin Store der Welt auf 350qm

Der Bitcoin Store – der fälschlicherweise auch schon als Bitcoin Bank bezeichnet wurde – liegt relativ zentral, in der Mariahilfer Straße.

Etwa einen Monat nach der Eröffnung kommen täglich weiterhin 80-100 Kunden in den Store, und einige davon kaufen auch etwas.

So gibt es im Bitcoin Store einen ATM, bei dem man Euro gegen Bitcoin tauschen kann (und andersherum).

Verkauft werden ferner Hardware-Wallets und Bücher; Broschüren sind kostenlos.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier:  „der-erste-bitcoin-store“

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